Mehrere UN-Blauhelme durch Sprengsatz in Mali getötet

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Im westafrikanischen Krisenstaat Mali sind am Mittwoch mindestens sieben Blauhelmsoldaten der Vereinten Nationen getötet und drei weitere schwer verletzt worden. Ein Logistikkonvoi der UN-Friedensmission in Mali (MINUSMA) sei am Morgen in der Nähe der Ortschaft Bandiagara im Zentrum des Landes auf einen Sprengsatz gefahren, teilte MINUSMA über Twitter mit. Die Nationalität der betroffenen Soldaten war zunächst nicht bekannt.

Der Krisenstaat mit seinen 20 Millionen Einwohnern hat seit 2012 drei Militärputsche erlebt und gilt als politisch äußerst instabil. Seit dem bisher letzten Putsch im Mai wird das Land von einer militärischen Übergangsregierung geführt. Österreich beteiligt sich in Mali mit ein paar Dutzend Soldaten an der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali, deren Kommando am 21. Dezember von einem österreichischen Offizier übernommen werden soll.


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