49 Tote bei Lkw-Unfall in Mexiko - Opfer offenbar Migranten

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Bei einem Unfall zweier Lastwagen in Mexiko sind mindestens 49 Menschen ums Leben gekommen. Nach Medienberichten handelte es sich bei den Opfern um Migranten - diese waren demnach im Anhänger eines Lasters unterwegs, der am Donnerstag im südmexikanischen Ort Chiapa de Corzo umkippte. Nach vorläufigen Informationen gebe es 58 Verletzte, teilte die Zivilschutzbehörde des Bundesstaates Chiapas mit.

Der Gouverneur von Chiapas, Rutilio Escandon, drückte den Opfern auf Twittern seine Solidarität aus. Wer für den Unfall verantwortlich sei, werde ermittelt.

Hunderttausende Migranten versuchen jedes Jahr, über Mexiko in die USA zu gelangen. Die Mehrheit stammt aus Mexiko oder aus einem der mittelamerikanischen Länder Guatemala, Honduras und El Salvador. Dort herrschen viel Armut, Gewalt und Korruption, hinzu kommen die Folgen von Dürren und Naturkatastrophen. Viele der Migranten werden von Schleppern dicht gedrängt in Lastwagenanhängern transportiert.

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