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Super-G-Triumph von Gut-Behrami in St. Moritz

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In ihrer Paradedisziplin Super-G ist Lara-Gut Behrami ihr erster Weltcup-Saisonsieg 2021/22 gelungen. Die Ski-Läuferin aus der Schweiz gewann beim Heimrennen in St. Moritz um 0,18 Sekunden vor der bisherigen Speed-Dominatorin Sofia Goggia. Dritte wurde die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+1,18), beste Österreicherin die Vorarlbergerin Ariane Rädler (+1,70), die nach 36 Läuferinnen Fünfte war.

Bei schlechter Bodensicht in Kombination mit Wind blieb auf dem anspruchsvollen Gelände kaum eine fehlerlos. „Oben war es noch okay, unten hat man dann einfach die kleinen Wellen nicht gesehen und die unruhigen Stellen in der Piste“, meinte Christine Scheyer, die drei Sekunden Rückstand aufriss. „Ich habe mir einfach die Schneid abkaufen lassen“, sagte Tamara Tippler (+2,68). Auch Mirjam Puchner (+2,81) hatte es im oberen Teil der Strecke ein paar Mal von der Ideallinie vertragen.

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Die in Nordamerika noch gesundheitlich angeschlagene Super-G-Weltmeisterin Gut-Behrami meisterte die vielen Schläge und Wellen aber wie traumwandlerisch und fuhr zu ihrem 33. Erfolg im Weltcup. Im Super-G verbuchte sie den 17. Tagessieg in ihrer Karriere und egalisierte damit die Marken von Renate Götschl und Aksel Lund Svindal. Nur Lindsey Vonn (28) und Hermann Maier (24) haben öfter in der zweitschnellsten Alpin-Disziplin gewonnen. Ihren ersten Weltcup-Sieg hatte Gut 2008 ebenfalls in St. Moritz gefeiert - „logischerweise“ handelte es sich um einen Super-G.

Nicole Schmidhofer war diesmal mit 3,87 Sekunden Rückstand von einem Spitzenplatz wieder weiter entfernt. Ramona Siebenhofer hatte nach einer famosen ersten Zwischenzeit fast einen Steher und kam mit +4,14 im Ziel an. Ricarda Haaser wurde nach Fehlern im oberen Teil zu direkt und konnte sich nicht im Kurs halten, auch Cornelia Hütter schied nach einem Sturz aus.


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