Mindestens 50 Tote bei Tornados in den USA

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In den USA sind bei Tornados mindestens 50 Menschen getötet worden. Wie der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, mitteilte, starben allein in seinem Bundesstaat mindestens 50 Menschen. Die „Washington Post“ zitierte Beshear in einem Interview mit einem lokalen TV-Sender mit den Worten, dass die Zahl der Toten „deutlich höher“ liegen könne. In Arkansas erfasste ein Tornado Pflegeheime, mindestens zwei Menschen starben.

Betroffen war in Kentucky vor allem der Ort Mayfield. Dort sei das Dach einer Fabrik eingestürzt, und es könnte viele Opfer geben, sagte Gouverneur Beshear.

Im US-Bundesstaat Illinois hat ein Tornado das Dach eines Verteilerzentrums des Online-Händlers Amazon teilweise einstürzen lassen. Zum Zeitpunkt des Unglücks am Freitagabend (Ortszeit) in Edwardsville nahe der Großstadt St. Louis hätte sich eine nicht bekannte Zahl von Menschen in dem Gebäude aufgehalten, sagte der örtliche Polizeichef, Mike Fillback vor Journalisten. Rettungskräfte hätten eine Anzahl der Eingeschlossenen aus dem Gebäude herausholen können. Unklar sei aber, wie viele noch innen verharrten. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

CNN zufolge wüteten mindestens 24 Tornados in fünf US-Staaten. Auf einer Karte des Senders war zu sehen, dass sich das betroffene Gebiet von Norden nach Süden zog. Betroffen waren neben Kentucky, Arkansas und Illinois zudem auch Tennessee und Missouri. Ein Überblick über Schäden und mögliche Opfer in den betroffenen US-Staaten war zunächst äußerst schwierig, da sich die Angaben schnell änderten.

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