Biathlet Leitner im Schneetreiben Siebenter

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Biathlet Felix Leitner hat in der Weltcup-Verfolgung von Hochfilzen ohne Schießfehler einen großen Sprung vom 32. auf den siebenten Platz gemacht. Ähnliches war Simon Eder zuletzt mit Rang sechs in Schweden gelungen, am Samstag reichte es für den Salzburger vom 40. Startplatz aus mit drei Strafrunden aber nur zu Rang 38. Die Franzosen Quentin Fillon-Maillet und Emilien Jacquelin feierten einen Doppelsieg. Die ÖSV-Frauen wurde nach starker Schussleistung Staffel-Sechste.

Vor einer Woche waren Lisa Hauser und Co. in Schweden als 17. noch überrundet worden. Diesmal stellte man dank nur fünf Nachladern das beste Frauenstaffel-Ergebnis der Geschichte aus dem Vorjahr ebenfalls in Hochfilzen ein. Startläuferin Zdouc hatte nach zwei Nachladern als Zehnte an Hauser übergeben. Die Massenstart-Weltmeisterin arbeitete sich mit einer Zusatzpatrone auf Platz drei nach vorne. Schwaiger schob sich nach ebenfalls nur einem Nachlader sogar auf Platz zwei.

Schlussläuferin Rieder benötigte zwar ebenfalls nur eine Ersatzpatrone, verlor in der Loipe gegen einige Asse aber noch deutlich an Boden. „Ich war schon ein bisschen nervös, aber ich habe es genossen, dass wir daheim wieder so weit vorne dabei sind. Ich habe versucht, mein eigenes Rennen zu machen“, meinte Rieder, die sich knapp vor der heranstürmenden Norwegerin Tiril Eckhoff ins Ziel gerettet hatte. „Es ist cool, dass es uns so gut aufgegangen ist. Wir haben gezeigt, was wir drauf haben.“ Es siegte Schweden deutlich vor Russland und Frankreich.

Leitner hatte nach durchwachsenem Saisonbeginn endlich Grund zur Freude. Der Tiroler ging bei Schneetreiben nach vier makellosen Schießleistungen sogar als Dritter in die Schlussrunde, verlor in einer Sechsergruppe aber noch einige Positionen. „Ich habe das Schießen perfekt durchgezogen und es ist ein super Ergebnis geworden“, meinte Leitner im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Alle 20 Scheiben trafen sonst nur noch zwei weitere Athleten. Es habe viel zusammenpasst, nur die letzte Runde wurme ihn ein wenig. „Das ärgert mich ein bisschen, aber ich habe gewusst, dass es ein harter Kampf wird, und ein siebenter Platz ist echt super.“

Das erste Top-Ten-Ergebnis des Olympiawinters sei ein Befreiungsschlag. „Ich habe zuletzt eigentlich auch ein gutes Gefühl, jetzt habe ich es endlich auch im Rennen gezeigt, das ist schon gut. Ich hoffe, dass es so weitergeht.“ Am Sonntag folgt für den Wahl-Hochfilzener beim publikumslosen Heimevent noch die Staffel, ehe es nach Frankreich weitergeht.

Der als Siebenter gestartete Fillon-Maillet gewann mit einer Strafrunde deutlich vor Weltmeister Jacquelin. Dritter wurde der Schwede Sebastian Samuelsson, der damit vom Norweger Vetle Sjaastad Christiansen (19.) die Weltcupführung übernahm. Der lange führende Sprintsieger Johannes Kühn aus Deutschland schoss beim letzten Schießen dreimal daneben und rutschte noch auf Platz 15 zurück. David Komatz wurde 49. Sein Teamkollegen Patrick Jakob, Lucas Pitzer und Magnus Oberhauser nach Sprintergebnissen weit außerhalb der Top 60 nur Zuschauer gewesen. Julian Eberhard fehlt beim Heimweltcup wegen einer Rippenprellung.

Zum Abschluss der Bewerbe im Pillerseetal steht am Sonntag die Verfolgung der Frauen auf dem Programm. Hauser hofft nach dem Verlust des Weltcupführungstrikots im Sprint von Position 26 aus auf ein ähnliches Husarenstück wie Leitner.


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