Salzburg gegen WSG 5:0 - WAC in Hartberg 2:2

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Red Bull Salzburg hat sich mit einem Kantersieg in die Winterpause verabschiedet. Der frisch gebackene Champions-League-Achtelfinalist setzte sich am Samstag in der 18. Fußball-Bundesliga-Runde daheim gegen die WSG Tirol mit 5:0 durch und geht mit 14 Punkten Vorsprung auf den aktuellen Zweiten WAC ins Neue Jahr. Die Wolfsberger erreichten beim TSV Hartberg ein 2:2. Ried besiegte Altach 2:1, womit die Vorarlberger als Schlusslicht überwintern.

Serienmeister Salzburg wurde von Coach Matthias Jaissle nach dem CL-Erfolg gegen Sevilla an sechs Positionen verändert. Mit Nicolas Capaldo (30.) eröffnete einer der Neuen den Trefferreigen. In Hälfte zwei besiegelten Karim Adeyemi (49., 80., 83.) mit einem lupenreinen Hattrick und Noah Okafor (85.) den 5:0-Kantersieg über die WSG Tirol.

Salzburg schloss das Kalenderjahr 2021 damit ohne Heimniederlage ab (17 Siege, 2 Remis), das war freilich auch 2013, 2017, 2018 und 2019 gelungen. Die WSG kassierte nach dem 0:1 gegen Austria Klagenfurt die zweite Niederlage in Folge und verpasste die Chance, in die Top sechs zu springen.

Der Vorsprung des Leaders auf seinen ersten Verfolger WAC wuchs auf 14 Punkte an. Die Wolfsberger kamen beim TSV Hartberg am Samstag nämlich nicht über ein 2:2 hinaus. Grund war der Ausgleichstreffer von Ex-Rapidler Mario Sonnleitner im Dress der Steirer in der Nachspielzeit. Der WAC läuft damit Gefahr, den zweiten Platz am Sonntag noch an Sturm Graz abgeben zu müssen. Hartberg ist vorerst Siebenter.

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Tai Baribo (16.) und Dario Vizinger (20.) schossen die Wolfsberger früh in Führung, der achte Sieg in den jüngsten neun Runden schien für das Team von Robin Dutt angerichtet. Donis Avdijaj (35.) brachte Hartberg aber noch vor der Pause ins Spiel zurück. Nachdem der WAC in der zweiten Halbzeit eine Vorentscheidung verpasste, war Sonnleitner nach einem Eckball per Kopf zur Stelle.

Die SV Ried ist dank eines späten Treffers von Ante Bajic am Samstag auch im 14. Heimspiel in Folge ungeschlagen geblieben. Die Innviertler blieben im letzten Spiel von Interimstrainer Christian Heinle mit dem 2:1 gegen den SCR Altach im Kampf um die Meistergruppe voll dabei und sind bis zumindest Sonntag Fünfter. Altach geht seinerseits nach der 18. Runde als Schlusslicht der Fußball-Bundesliga in die Winterpause.

Die Hausherren gingen in einer weitgehend ereignisarmen ersten Halbzeit früh durch Seifedin Chabbi in Führung (12.). Nach der Pause erzielte David Bumberger (56.) mit dem ersten Altacher Tor seit 24. Oktober das 1:1, das nach dem späten Siegtreffer von Bajic in der 91. Minute aber zu wenig war. Altach verlor damit zum sechsten Mal in Folge.

Am Sonntag treffen Austria Klagenfurt und Sturm Graz aufeinander, die Admira empfängt Rapid (beide 14.30 Uhr). Austria Wien gegen den LASK bildet ab 17.00 Uhr den Jahresabschluss.


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