Snowboarder Prommegger feiert 20. Weltcupsieg

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Die österreichischen Alpin-Snowboarder haben beim Weltcup-Auftakt in Russland im Parallel-Slalom zurückgeschlagen. Andreas Prommegger carvte am Sonntag in Bannoje zu seinem 20. Einzelerfolg, der 41-jährige Salzburger besiegte im Finale den Südkoreaner Lee Sang-ho. Auch die Ränge drei und vier gingen mit Arvid Auner und Fabian Obmann an Österreich. Daniela Ulbing (5.) und Julia Dujmovits (6.) schieden im Viertelfinale aus.

Am Vortag hatte es im Riesentorlauf keinen ÖSV-Podestplatz gegeben. Dujmovits war Vierte geworden, die österreichischen Männer gar außerhalb der Top 16 gelandet. Als nächstes folgen in Italien jeweils zwei Rennen in der Olympiadisziplin Riesentorlauf, am Donnerstag in Carezza und am Samstag in Cortina.

Im Slalom von Bannoje gelang Prommegger und Co. eine eindrucksvolle Revanche für den schwachen RTL-Auftakt. Der Routinier hatte im Halbfinale gegen Auner hauchdünn die Nase vorne gehabt, im großen Finale bezwang er RTL-Sieger Lee souverän. „Nach dem Aufstieg ins Halbfinale wollte ich heute diesen Sieg unbedingt, und ich habe es mit eisernem Willen auch geschafft.“ Der Sieg sei auch für die gesamte Mannschaft sehr wichtig. „Wären wir hier ohne ein zählbares Ergebnis nach Hause gefahren, hätten wir wohl zu grübeln begonnen. Nach der gestrigen Enttäuschung für die Herren freue ich mich, dass wir uns heute mannschaftlich so stark präsentiert haben“, erläuterte Prommegger.

Der Steirer Auner schlug im Kampf um den Stockerlplatz seinen Teamkollegen Obmann klar und holte seinen zweiten Karrierepodestplatz. „Die eine Hundertstel (im Semifinale hinter Prommegger, Anm.) hat mir kurz wehgetan, aber dann habe ich mich gleich wieder auf das kleine Finale konzentriert und bin jetzt mit dem dritten Rang extrem happy“, so Auner. Für den Kärntner Obmann gab es als Trost sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis. Benjamin Karl (12.) schied ebenso im Achtelfinale aus wie Sabine Schöffmann (13.) und Claudia Riegler (16.). Der Sieg ging an die Schweizerin Julie Zogg.


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