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Auch Künstler erhielt Anwaltsschreiben wegen Stadtstraße

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Am Mittwoch hatte ein breites Bündnis von Umwelt- und Menschenrechts-NGOs in einem gemeinsamen Appell gegen die Anwaltsschreiben der Stadt Wien protestiert, in denen wegen der Demonstrationscamps gegen die Stadtstraße in der Donaustadt mit Millionenklagen gedroht wurden. Nun wurde bekannt, dass sich unter den Empfängern auch der Künstler und Filmemacher Oliver Ressler befindet, der sich in seiner neuen Arbeit mit den Blockaden beschäftigt.

„Die Stadt Wien droht in meinem Fall einen international anerkannten Künstler durch die Ausübung seiner Arbeit zu kriminalisieren“, zeigte sich der Künstler in einer Stellungnahme gegenüber der APA schockiert. Er werde in dem anwaltlichen Schreiben zur „Beendigung der Behinderung der Bauführung“ aufgefordert, an der er sich - obgleich er die Aktion inhaltlich voll unterstütze - zu keinem Zeitpunkt beteiligt habe, unterstrich Ressler, der sich in seiner Arbeit seit langem mit der Klimathematik beschäftigt: „Dieses willkürliche und demokratieverachtende Vorgehen darf keinesfalls geduldet werden.“ Insofern schließe er sich der Forderung nach Zurückziehen aller „Einschüchterungsschreiben“ an und fordere einen Stopp des Versuchs der Kriminalisierung der Klimagerechtigkeitsbewegung.

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