2.899 Corona-Neuinfektionen und 52 Todesfälle gemeldet

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In anderen Ländern breitet sich die Corona-Variante Omikron bereits rasant aus, in Österreich wirkt der harte Lockdown noch nach und die Infektionszahlen gehen - noch - weiter zurück. Am Freitag meldeten Innen- und Gesundheitsministerium 2.899 Neuinfektionen und 52 weitere Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden. Angespannt ist die Lage weiterhin in den Spitälern. Am Freitag mussten noch mehr als 500 Schwerkranke intensivmedizinisch versorgt werden.

Insgesamt waren noch mehr als 2.000 Covid-19-Infizierte in Spitalsbehandlung - am Freitag waren es exakt 2.002 Patienten, 111 weniger als am Vortag. Davon lagen 516 auf Intensivstationen (ICU), um 18 weniger als am Donnerstag. Innerhalb der vergangenen Woche ging die Zahl der Schwerkranken um 13,7 Prozent bzw. 82 Patienten zurück. Vor genau einem Jahr - am 17. Dezember 2020 - lagen österreichweit 3.220 Infizierte im Krankenhaus, 530 davon auf Intensivstationen. Innerhalb von 24 Stunden gab es damals 2.485 Neuinfektionen. Ab 26. Dezember 2020 hatte damals wieder ein harter Lockdown gegolten.

Die heute gemeldeten 2.899 neuen Fälle liegen unter dem Schnitt der vergangenen Woche. Hier kamen täglich 3.448 Neuinfektionen hinzu. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Freitag auf 270,2 je 100.000 Einwohner. Am Freitag gab es in Österreich 51.189 bestätigte aktive Fälle, um 2.843 weniger als am Tag zuvor. Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 1.245.232 bestätigte Fälle gegeben. Als genesen gelten 1.180.605 Personen.

Weiter extrem hoch ist die Zahl der Todesfälle. Allein seit Donnerstag wurden 52 Tote registriert, in der vergangenen Woche waren es täglich 51,7, in Summe in diesen sieben Tagen 362 Todesfälle. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 13.438 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 150,4 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Seit 1. Dezember wurden in Österreich 946 Todesfälle registriert.

Die meisten Neuinfektionen seit Donnerstag wurden mit 649 in Wien gemeldet, in Niederösterreich waren es 509, in Oberösterreich 450. Die Steiermark registrierte 351 weitere Fälle, Tirol 273, Kärnten 241, Vorarlberg 215, Salzburg 164 und das Burgenland 47. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Vorarlberg mit 500, gefolgt von Tirol, Oberösterreich und Kärnten (336,1, 311,5 bzw. 293,5). Dahinter liegen Niederösterreich (253,8), die Steiermark (240,1), Salzburg (231,3), Wien (219,9) und das Burgenland (158,4).

Am Donnerstag wurden österreichweit 110.492 Impfungen durchgeführt. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses bereits 6.522.376 Menschen zumindest eine Impfung erhalten. Genau 6.178.608 Personen und somit 69,2 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Von den 110.492 Impfungen am Donnerstag waren 10.334 Erststiche, das sind 9,35 Prozent. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 67.915 Erstimpfungen durchgeführt. 81.102 Drittstiche am Donnerstag machten 73,4 Prozent aller durchgeführten Impfungen aus. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen Woche 481.348 Drittstiche verabreicht.

Die Impfraten nach Altersgruppen: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 64,6 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 69,8 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 73,6 Prozent. 76,2 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 83,3 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 87 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,4 Prozent und die Gruppe 85plus 86 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre werden 1,9 Prozent ausgewiesen.


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