Liz Truss übernimmt Aufgaben von Brexit-Minister

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Nach dem Rücktritt des Brexit-Ministers David Frost übernimmt die britische Außenministerin Liz Truss dessen bisherige Aufgaben. Truss werde mit sofortiger Wirkung die Verantwortung für die Beziehung Großbritanniens mit der EU tragen, teilte ein Regierungssprecher am Sonntagabend in London mit. In dieser Rolle übernimmt sie nun auch als Chef-Verhandlerin die laufenden Gespräche mit Brüssel über Brexit-Sonderregeln für Nordirland.

Frost hatte zuvor in einem Schreiben an Premierminister Boris Johnson seinen Rücktritt erklärt. Zur Begründung hieß es, er stimme mit der aktuellen Richtung der Konservativen Partei nicht überein. Auslöser sollen die jüngsten Corona-Beschlüsse gewesen sein. Auch Steuererhöhungen und Johnsons Klimapolitik sollen nicht der Vorstellung des Ex-Ministers entsprechen.

In den Verhandlungen mit der EU - sowohl über den Brexit-Handelspakt im vergangenen Jahr als auch in den Nordirland-Gesprächen - galt Frost als konservativer Hardliner. Truss war zuvor Handelsministerin und hatte mit Nicht-EU-Staaten Handelsverträge ausgehandelt.

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