Wintersturm erfasste Nahen Osten

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Der Nahe Osten ist von heftigen Winterstürmen und ungewöhnlich kaltem Wetter erfasst worden. Bilder in den sozialen Medien zeigten kräftige Hagelschauer in der Küstenstadt Alexandria im Norden Ägyptens. Die Temperaturen fielen stark ab, wie die staatliche Nachrichtenseite Al-Ahram meldete. Demnach starb ein Mann in der nordägyptischen Stadt Tanta durch einen Stromschlag, als er bei Regen einen Laternenmast berührte.

Im Nordwesten Syriens standen Flüchtlingslager unter Wasser. Der Vize-UNO-Koordinator für humanitäre Hilfe in dem Bürgerkriegsland, Mark Cutts, erklärte am Dienstag auf Twitter, es werde dringend mehr finanzielle Hilfe benötigt, damit für die leidenden Menschen sicherere Lebensverhältnisse geschaffen werden könnten. Die dortige Region um die Stadt Idlib ist das letzte große Rebellengebiet.

Im Libanon waren Straßen in Bergregionen durch Schnee blockiert. In dem Land am Mittelmeer leiden die Menschen besonders unter der Kälte. Inmitten einer schweren Wirtschaftskrise mangelt es an Strom und Benzin, so dass zahlreiche Haushalte ohne Heizungen auskommen müssen. In den nächsten Tagen werde weiterer heftiger Regen erwartet, hieß es aus der Wetterabteilung des Flughafens Beirut.

In Israel und den Palästinensergebieten sorgte der Sturm „Carmel“ für heftigen Regen und Gewitter. Auf den Golanhöhen fiel Schnee, in einigen israelischen Ortschaften kam es zu Überschwemmungen. In der Küstenmetropole Tel Aviv hagelte es. Im Norden Israels kam am Montag eine junge Frau zu Tode, als sie im heftigen Regen die Kontrolle über ihr Auto verlor und gegen einen Mast prallte, wie israelische Medien meldeten. Für Mittwoch wurden weitere starke Regenfälle angekündigt.

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