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Hubschrauberabsturz nach Schiffsunglück vor Madagaskar

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Drama bei Bergungsarbeiten nach einem Schiffsunglück vor Madagaskars Nordostküste: ein Militär-Helikopter mit Regierungsmitgliedern an Bord stürzte in den Indischen Ozean. Ein Staatssekretär sowie der Bordmechaniker wurden nach mehreren Stunden gerettet, vom Piloten und einem weiteren Passagier fehlte Mittwochfrüh noch jede Spur. Die Zahl der Todesopfer nach dem Schiffsunglück hat sich unterdessen auf 64 erhöht, nach Angaben der Behörden konnten 50 Passagiere gerettet werden.

Obwohl die Absturzursache des Hubschraubers laut Verteidigungsministerium ungeklärt ist, hatte Staatssekretär Serge Gellé nach seiner Rettung von Sturmböen gesprochen, die die Maschine destabilisiert hätten. Gellé war nach mehreren Stunden im Wasser schwimmend von einem Fischer geborgen und an Land gebracht worden.

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Nach dem Schiffsuntergang dauerte die Suche nach weiteren Vermissten auf der vor Afrikas Ostküste gelegenen Insel weiter an. Die Zahl der Opfer hatte sich bis Mittwoch auf 64 erhöht, nachdem mehrere Leichen aus dem Wasser geborgen wurden. Ersten Mitteilungen der Behörden zufolge waren 50 Passagiere gerettet worden. Die insgesamt 138 Passagiere seien illegal Bord gewesen, da es sich bei der „Francia“ eigentlich nur um ein Frachtschiff gehandelt habe, hatte ein Sprecher der Hafenbehörde erklärt. Das Schiff war am Montag in der Hafenstadt Antanambe in Richtung auf den 75 Kilometer südlich gelegenen Zielhafen Soanierana Ivongo gestartet.


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