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2.781 Neuinfektionen und 29 Todesfälle in 24 Stunden

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Am heutigen Mittwoch finden im Bundeskanzleramt wieder Beratungen mit den Ländern zur Corona-Situation und Omikron statt. Die Variante ist mittlerweile auch in Österreich angekommen, noch sinken aber durch den vorhergegangenen Lockdown die Fallzahlen weiter. Die Ministerien meldeten 2.781 Neuinfektionen und 29 weitere Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden. Genau 70 Prozent hatten am Mittwoch einen gültigen Impfschutz, das sind 6,25 Millionen Menschen.

Weiter rückläufig ist die Zahl der Spitalspatienten. Doch auch zwei Tage vor dem Heiligen Abend müssen noch 459 Schwerkranke auf Intensivstationen betreut werden. Das waren 15 Covid-19-Patienten weniger als am Dienstag. Insgesamt 1.587 Infizierte lagen am Mittwoch österreichweit in Spitälern, um 118 weniger als am Vortag.

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Seit den erste bestätigten Fällen im Februar 2020 gab es bereits 1.256.230 Nachweise einer Infektion. 1.206.524 Menschen gelten als genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Mittwoch 189,7 Fälle je 100.000 Einwohner. Österreichweit gab es exakt 36.139 bestätigte aktive Fälle, um 2.825 weniger als am Tag zuvor.

Am Dienstag hat das Bundesland Salzburg falsche Fallzahlen übermittelt, diese wurden nunmehr korrigiert. In den vergangenen 24 Stunden kamen in Salzburg 128 Neuinfektionen hinzu, gestern waren es 109 gewesen. Die meisten Neuinfektionen seit Dienstag meldete Wien mit 687 Fällen, in Niederösterreich waren es 507, in Oberösterreich 458. In Tirol kamen 331 weitere Infizierte hinzu, in der Steiermark 304, in Vorarlberg 171. Kärnten meldet 121 neue Fälle und das Burgenland 74. Die 2.781 Neuinfektionen liegen nunmehr wieder über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage, da kamen täglich 2.420 neue Fälle hinzu.

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Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist weiterhin Vorarlberg mit 349,7, gefolgt von Tirol, Kärnten und Oberösterreich (300,1, 208,2 bzw. 184,7). Dahinter reihen sich Niederösterreich (175,7), Wien (166,8), die Steiermark (163,6), Salzburg (138) und das Burgenland (116,6).

Die 29 Todesfälle seit Dienstag liegen unter dem Sieben-Tages-Schnitt (33,4). In der vergangenen Woche wurden 234 Todesfälle registriert. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 13.567 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 151,9 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Am Dienstag wurden 78.362 Impfungen durchgeführt. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.572.194 Menschen bereits zumindest eine Impfung erhalten. 8.599 waren am Dienstag Erststiche, das sind 10,97 Prozent. Damit liegt die Zahl der erstmaligen Impfungen unter dem Sieben-Tages-Schnitt von 9.206. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 64.444 Erstimpfungen durchgeführt.

50.373 Drittstiche am Dienstag sind 64,28 Prozent aller durchgeführten Impfungen. Damit liegt die Zahl der Drittimpfungen unter dem Sieben-Tages-Schnitt von 62.188. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 435.313 Drittstiche verabreicht.

Die Impfraten nach Altersgruppen: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 65,9 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 70,7 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 74,3 Prozent. 76,7 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 83,8 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 87,3 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,4 Prozent und die Gruppe 85plus 85 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre werden 3,9 Prozent ausgewiesen.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 75,3 Prozent. In Niederösterreich haben 71,8 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 69,8 Prozent. Nach Wien (69,1), Tirol (68,8), Vorarlberg (67,2), Kärnten (66,6) und Salzburg (66,6) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 65,7 Prozent.


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