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Dutzende Migranten nach Bootsunglück in Ägäis vermisst

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Die griechische Küstenwache hat am Mittwoch in der Ägäis zwölf Migranten gerettet. Für drei Migranten kam jede Hilfe zu spät. Ihre Leichen wurden aus den Fluten geborgen. Das Boot der Migranten war vor der Kykladeninsel Folegandros gesunken. Die Such- und Rettungsaktion dauerte am Mittwochabend an. Es werden noch zahlreiche Menschen vermisst.

An der Rettungsaktion beteiligten sich Hubschrauber, ein Flugzeug, mehrere Boote der Küstenwache und vorbeifahrende Schiffe, wie die Küstenwache weiter mitteilte. Die Geretteten hätten unterschiedliche Angaben gemacht, wie viele Menschen an Bord waren. „Wir gehen von 30 bis 50 Menschen aus und setzen die Suchaktion fort“, sagte ein Sprecher der Küstenwache im Staatsrundfunk. Das untergegangene Boot habe kaum Rettungsausrüstung gehabt. Die meisten geretteten Menschen stammen nach eigenen Angaben aus dem Irak, hieß es.

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Migranten versuchen immer wieder, von der türkischen Ägäisküste oder auch aus anderen Staaten im Osten des Mittelmeeres zum griechischen Festland oder nach Italien zu gelangen. Damit wollen sie vermeiden, längere Zeit in den Registrierlagern auf den Inseln im Osten der Ägäis bleiben zu müssen. Wegen der langen Fahrt durch das Mittelmeer südlich oder nördlich von Kreta kommt es jedoch häufig zu Maschinenschäden der in der Regel uralten Boote, die Schlepperbanden den Menschen verkaufen. Es gibt keine offiziellen Angaben, wie viele Menschen auf diesen Routen ums Leben gekommen sind.

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