Mehrere Tote nach Explosion in Demokratischer Republik Kongo

  • Artikel
  • Diskussion

Bei einer Explosion im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat es nach offiziellen Angaben Tote und Verletzte gegeben. Die Regierung sprach am Samstag von einem Selbstmord-Attentäter sowie dem Verlust von Menschenleben, ohne Angaben zur Opferzahl zu machen. Augenzeugen berichteten via Twitter, die Explosion am Christtag habe sich in einem Restaurant der Stadt Beni ereignet. Auf Videos waren Menschen zu sehen, die zwischen zerfetzten Stühlen und Tischen am Boden lagen.

Die Hintergründe der Explosion in dem belebten Lokal waren am Abend zunächst unklar. Beni liegt im Norden des zentralafrikanischen Staats. In der von Gewalt geplagten Krisenprovinz Nord-Kivu sind mehrere Rebellengruppen aktiv. Allein die mit dem Islamischen Staat (IS) verbundene Rebellengruppe ADF (Allied Democratic Forces) nach UN-Angaben seit Beginn des Jahres mehr als 200 Menschen getötet und 40.000 in die Flucht vertrieben.

Die Vereinten Nationen sind seit 1999 in der Demokratischen Republik Kongo mit der Blauhelm-Mission MONUSCO vertreten. Mit 16.500 Einsatzkräften zählt MONUSCO zu den größten UNO-Friedenseinheiten.

Jetzt einen von vier Skiurlauben gewinnen

TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung


Kommentieren


Schlagworte