Vor einem Jahr startete in Österreich Corona-Impfaktion

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Vor einem Jahr, am 27. Dezember 2020, sind die ersten Österreicher gegen das Coronavirus geimpft worden. Den Anfang machten damals über 80-jährige Risikopatienten an einer Spezialambulanz der MedUni Wien. Österreich startete mit der Immunisierung zeitgleich mit anderen EU-Staaten. Seither erhielten fast 74 Prozent der Bevölkerung zumindest die erste Dosis. Weil die Impfrate in Österreich aber zu niedrig ist, plant die Regierung ab Februar 2022 eine Impfpflicht ab 14 Jahren.

Die Impfpflicht hatte zuletzt heftige Proteste von Teilen der Bevölkerung und eine Debatte über Sanktionen für Impfverweigerer ausgelöst. Mittlerweile sind fünf Impfstoffe in Österreich zugelassen: die Vakzine von BioNTech/Pfizer und Moderna auf Basis der neuartigen mRNA-Technologie, die Vektorimpfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson sowie der rekombinante Proteinimpfstoff von Novavax. Bis zum Christtag haben 6.589.817 bzw. 73,8 Prozent zumindest eine Impfung erhalten. 6.277.652 Menschen und somit 70,3 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz. 3.537.858 Menschen bzw. 39,6 Prozent der Bevölkerung haben laut Gesundheits- und Innenministerium schon den Drittstich erhalten.


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