Betrugsverdacht um gefälschte Impfpässe in Wien

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Um gefälschte Impfzertifikate, die zwei Angestellte des Arbeiter Samariterbundes (ASBÖ) im Wiener Austria Center verkauft haben sollen, gibt es nun eine Anzeige bei der Polizei. Einen diesbezüglichen Bericht der Gratiszeitung „Heute“ (Online) bestätigte ASBÖ-Sprecherin Stefanie Kurzweil am Mittwoch der APA. „Wir gehen davon aus, dass es unter 100, aber mehrere Dutzend Fälle sind.“ Die beiden Verdächtigen wurden demnach fristlos entlassen.

Laut Kurzweil seien es mindestens 20 Verdachtsfälle. Die beiden Verdächtigen seien befristet für die Arbeit im Austria Center Vienna angestellt worden. Sie sollen Impfpässe abgestempelt haben, ohne dass den betreffenden Personen Stiche verabreicht wurden. Dafür dürften sie Geld kassiert haben. Um welche Beträge es dabei ging, blieb offen.

Im Bericht von „Heute“ wurde über mehrere Beteiligte geschrieben. „Wir haben derzeit keine stichhaltigen Beweise, dass weitere Mitarbeiter involviert sind“, sagte Kurzweil. Der Samariterbund habe jedenfalls seine Maßnahmen verschärft und die internen Abläufe angepasst.

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