Erstmals über eine Million Corona-Neuinfektionen am Tag

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Erstmals ist laut einer AFP-Zählung die Schwelle von weltweit statistisch mehr als einer Millionen Corona-Neuinfektionen pro Tag überschritten worden. Mit mehr als 7,3 Millionen von Behörden in aller Welt gemeldeten Neuinfektionen zwischen dem 23. und dem 29. Dezember gab es pro Tag im Durchschnitt 1,045 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren.

Die Zahl ist deutlich höher als beim vorangegangenen Rekord, der zwischen dem 23. und 29. April mit durchschnittlich 817.000 Neuinfektionen täglich erreicht worden war. Mehr als 85 Prozent der jüngsten Infektionen konzentrieren sich auf Europa und Nordamerika. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am Mittwoch wegen der hoch ansteckenden Omikron-Variante des Virus vor einem „Tsunami“ an Corona-Fällen und einem Kollaps der Gesundheitssysteme gewarnt.

Mehrere Länder, darunter Argentinien, Australien, Bolivien, die USA, Frankreich und Italien, registrierten in den vergangenen 24 Stunden neue Höchststände, nachdem sich die Omikron-Variante wie ein Lauffeuer verbreitet. In den USA kam es innerhalb weniger Wochen zu tausenden Krankenhauseinweisungen bei Kindern.

Der Sieben-Tage-Schnitt der täglichen Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren zwischen dem 21. und 27. Dezember stieg in den vergangenen Woche in den USA um mehr als 58 Prozent auf 334, gegenüber etwa 19 Prozent bei der Gesamtpopulation, wie Daten der US-Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention zeigen. Weniger als 25 Prozent der 74 Millionen US-Amerikaner unter 18 Jahren sind nach Angaben der CDC geimpft.


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