Holzhütte im Lobau-Camp der Klimaaktivisten abgebrannt

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Im Lobau-Camp der Klimaaktivisten ist in der Nacht auf Freitag eine zweistöckige Holzhütte in Brand geraten. Das Objekt an der Hirschstettner Straße in der Donaustadt - es handelt sich nicht um die oft fotografierte Holzpyramide - wurde ein Raub der Flammen, Verletzte gab es keine. Da ein Fremdverschulden nicht ausgeschlossen wird, hat auch der Verfassungsschutz Ermittlungen aufgenommen.

Anwesende hätten laut Polizeiangaben einen Radfahrer gesehen und Brandbeschleuniger wahrgenommen. Das bestätigte Lena Schilling, vom Jugendrat, Sprecherin von LobauBleibt: „Es waren Aktivisten und Aktivistinnen in der Holzhütte. Alle sind zum Glück rechtzeitig herausgekommen.“ Und weiter: „Ich will mir gar nicht vorstellen was passiert wäre, wenn alle geschlafen hätten.“ Über das Motiv könne man bisher nur rätseln. „Wer immer dafür verantwortlich ist, muss gewusst haben, dass sich im Witterungsschutz Personen befanden“, so die Sprecherin. „Wir sind schockiert, aber wir werden uns nicht von unserem Ziel abbringen lassen.“

Die Personen in der Hütte wurden sofort auf den Brand aufmerksam und versuchten, ihn mit Feuerlöschern zu bekämpfen, schilderte Schilling. Der Notruf ging bei den Einsatzkräfte kurz nach 2.00 Uhr ein. „Da es sich um ein Holzgebäude handelte, stand es schnell in Vollbrand und brach dann zusammen“, berichtete ein Feuerwehrsprecher. Bereits in der Nacht nahmen Brandermittler ihre Arbeit auf.

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