Skispringerin Kramer Dritte - 61. Sieg für Takanashi

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Weltcupspitzenreiterin Sara Marita Kramer hat im Neujahrsspringen von Ljubno Rang drei belegt. Besser als die Salzburgerin waren nur die Japanerin Sara Takanashi und die Slowenin Ursa Bogataj. Während Takanashi der erste Saisonsieg gelang, muss die am Freitag in Slowenien zweitplatzierte Kramer auf ihren sechsten noch warten. Die nächste Gelegenheit bietet sich erst Ende des Monats in Willingen.

Am Samstag fehlten Kramer (91,5 m/89,5 m) etwas mehr als sieben Punkte auf Weltcuprekordlerin Takanashi (95/89), die ihren 61. Erfolg feierte. Auch Bogataj (93,5/88) war für den vor Weihnachten in Ramsau erfolgreichen ÖSV-Jungstar diesmal außer Reichweite. Die Slowenin lag 2,3 Zähler vor ihr. Kramer, die im neunten Saisonbewerb ihren achten Podestplatz schaffte, durfte sich aber mit dem Sieg in der zweiteiligen Silvester-Tour vor der Slowenin Nika Kriznar und Takanashi trösten. Im Gesamtweltcup führt sie bereits 232 Punkte vor der Deutschen Katharina Althaus.

Kramer zeigte sich danach zufrieden. „Es war ein sehr positives Wochenende, auch wenn es schwieriger als normal war. Ljubno ist sehr speziell, durch den Radius war ich immer sehr spät beim Absprung, da geht dann die Energie ab. Ich glaube, dass ich alles gegegeben habe, was ich konnte. Dass ich die Gesamtwertung und die Eule gewonnen habe, ist schon sehr cool, ich bin richtig happy. So kann man ins neue Jahr starten.“

Die dreimalige Ljubno-Gewinnerin Daniela Iraschko-Stolz wurde im zweiten Bewerb Sechste, Eva Pinkelnig Zehnte. Jacqueline Seifriedsberger kam an die 15. Stelle, Sophie Sorschag an die 18. Lisa Eder verpasste als 31. den Finaldurchgang.

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Aufgrund des pandemie-bedingten Ausfalls von zwei Japan-Weltcups geht es erst in vier Wochen weiter. Die Olympianominierung muss vorher erfolgen. Wie Kramer haben auch Iraschko-Stolz und Pinkelnig ihre Plätze sicher. Um das letzte Ticket streiten sich Eder und Seifriedsberger. Die erst in Ljubno eingestiegene Sorschag und die wegen Formschwäche fehlende Chiara Kreuzer sind hingegen wohl aus dem Rennen. In Willingen stehen Endes Monats die zwei letzten Bewerbe vor den Winterspielen in Peking auf dem Programm.


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