Hintergründe zu tödlichem Pyro-Unfall in NÖ werden ermittelt

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Nach dem tödlichen Pyrotechnik-Unfall in der Silvesternacht in Klausen-Leopoldsdorf (Bezirk Baden) sind am Sonntag Befragungen mehrerer Zeugen auf dem Programm der Ermittler gestanden. Die Hintergründe des Vorfalls, bei dem ein 23-Jähriger ums Leben gekommen war, waren Polizeiangaben zufolge vorerst weiter nicht restlos geklärt. Im Spiel waren sogenannte Kugelbomben, Feuerwerkskörper der Kategorie F4.

Von Pyro-Gegenständen dieser Klasse geht per Definition große Gefahr aus. Vorgesehen ist die Verwendung nur von Personen ab 18 Jahren mit Fachkenntnis. Ob ein entsprechender Nachweis vorlag, die Feuerwerkskörper also gezündet werden durften, war weiterhin Gegenstand von Ermittlungen.

Der 23-Jährige aus dem Bezirk Baden wurde in der Silvesternacht getötet, ein 21-Jähriger schwer verletzt. Die beiden hatten sich mit acht weiteren Personen auf einer Wiese getroffen, um zu feiern.

Weil eine der verwendeten Kugelbomben nicht sofort zündete, näherten sich vier Menschen dem Feuerwerkskörper. Dieser explodierte schließlich. Verzeichnet wurden neben einem Toten und einem Schwerverletzten eine 19-Jährige und ein weiterer Mann mit leichten Blessuren. Alle Verletzten wurden in umliegende Spitäler gebracht. Mehrere Augenzeugen wurden vom Akutteam und der Krisenintervention betreut.


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