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Vlhova gewinnt Zagreb-Slalom - Liensberger Dritte

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Petra Vlhova hat am Dienstag den Hattrick von Zagreb geschafft: Die Slowakin gewann - wie in den beiden Vorjahren - den Frauen-Slalom im alpinen Ski-Weltcup am Zagreber Hausberg Sljeme. Die 26-Jährige ließ sich weder vom warmen Wetter, dem starken Wind noch von der Laub bedeckten Piste ablenken und siegte mit einer halben Sekunde Vorsprung vor Mikaela Shiffrin. Weltmeisterin Katharina Liensberger wies als Dritte bereits 2,11 Sekunden Rückstand auf.

Vlhova nutzte in Lauf eins die Startnummer eins perfekt zu einem respektablen Vorsprung, den sie auch im zweiten nicht mehr hergab. Und das obwohl Shiffrin, die nach ihrer Corona-Infektion wieder starten konnte, einen starken und überlegten zweiten Lauf hinlegte. Der Rückstand von Liensberger erklärte sich mit einem schweren Schnitzer zu Beginn des zweiten Laufes, wo es die Vorarlbergerin nach einem schweren, pistenbedingten Schlag aushob. Mit Wut im Bauch meisterte die Vorarlbergerin jedoch den Rest des Hanges und fuhr noch aufs Podest.

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Hervorragende Sechste wurde - wie kürzlich in Lienz - Katharina Gallhuber. Sie verbesserte sich im Finale mit einer soliden Fahrt von Rang 13 um sieben Plätze und wurde damit zweitbeste Österreicherin. Katharina Truppe belegte den 16. Platz (+3,90 Sekunden), Katharina Huber kam auf Rang 22, während Chiara Mair und Marie-Therese Sporer im zweiten Durchgang ausrutschten und ausfielen. Keine Weltcup-Punkte gab es auch für die Tirolerin Bernadette Lorenz, die bereits im ersten Lauf ausschied.

Auf sich aufmerksam machte die 23-jährige Kanadierin Alison „Ali“ Nullmeyer, die - offenbar unbeeindruckt von Wetter und Piste - mit Laufbestzeit im Finale Gesamt-Fünfte wurde und somit ihr bestes Resultat im Ski-Weltcup erzielte.

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