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Land Salzburg dagegen: Kein Frauen-Slalom in Flachau

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Aufgrund einer Empfehlung des Landes Salzburg findet der alpine Frauen-Weltcup-Slalom am 11. Jänner nicht in Flachau statt. Der österreichische Skiverband (ÖSV) sucht laut eigenen Angaben vom Donnerstag nach einem neuen Austragungsort. Aufgrund der hohen Corona-Inzidenz-Zahlen in Flachau hat sich die Landesregierung gegen die Veranstaltung ausgesprochen.

In enger Abstimmung mit dem Internationalen Skiverband FIS soll nun ein anderer Schauplatz innerhalb Österreichs gefunden werden. Der ÖSV betonte in einer Aussendung am Donnerstag, dass alle weiteren für kommende Woche geplanten Weltcup-Bewerbe wie der Ski-Weltcup in Zauchensee und der Snowboard-Weltcup in Bad Gastein wie geplant und mit bewährtem Covid-19-Präventionskonzept stattfinden werden.

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ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober äußerte sich am Donnerstag gegenüber der APA - Austria Presse Agentur optimistisch, dass der Flachau-Slalom einen anderen Schauplatz in Österreich findet. „Die Gespräche laufen, wir sind guter Dinge, dass wir einen Ersatzort finden werden.“ Die Entscheidung soll und muss natürlich rasch fallen. „Wir werden das sicher bald einmal entscheiden, spätestens wahrscheinlich morgen“, sagte die Präsidentin. Man habe zugewartet, dennoch komme so etwas immer überraschend. „Aber natürlich haben wir es schon im Hinterkopf gehabt und uns Szenarien ausgemalt.“

Vor einem Jahr, am 12. Jänner 2021, hatte sich in Flachau die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin vor Katharina Liensberger durchgesetzt. Dass der Schauplatz ein Jahr später wackelt, das hatte sich aufgrund der hohen Corona-Neuinfektionen in Flachau angekündigt. In dem Salzburger Tourismus-Ort lag die Sieben-Tage-Inzidenz Mittwochfrüh bei 7.627 - auch wenn Bürgermeister Thomas Oberreiter noch mit dem Argument kalmieren wollte, dass sich mit Gästen und Bediensteten derzeit zwischen 15.000 und 16.000 Menschen in dem 3.000-Einwohner-Ort aufgehalten hätten. Flachau ist nur einer von vielen Wintersport-Orten wie etwa auch Kitzbühel, in denen sich das Coronavirus zuletzt rasant ausgebreitet hat.

Zumindest ist Flachau, auch wenn der ÖSV offenbar noch einen Ersatzort in der Schublade hat, die erste Absage bzw. Verschiebung in diesem Olympia-Winter wegen der Coronavirus-Pandemie. Es ist auch im großen Interesse der Slalom-Spezialistinnen, dass der Torlauf noch ausgetragen wird, denn vor Olympia steht sonst nur noch jener diesen Sonntag in Kranjska Gora auf dem Programm.


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