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Westafrikanische Staaten beraten über Lage in Mali

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Die angespannte Lage im westafrikanischen Mali steht am Sonntag im Zentrum eines Sondergipfels der regionalen Staatengemeinschaft ECOWAS. Der Krisenstaat, in dem auch Soldaten des Bundesheers im Einsatz sind, hat seit 2012 drei Militärputsche erlebt. Im Fokus der Konferenz in Ghanas Hauptstadt Accra stehen die Pläne von Malis militärischer Übergangsregierung, die für Februar angesetzten Wahlen und damit die Rückkehr zur Demokratie um bis um fünf Jahre zu verschieben.

Malis Interimsregierung hatte jüngst die Anwesenheit russischer Ausbilder im Lande zugegeben und betont, sie mit dem gleichen Mandat ausgestattet zu haben wie die EU-Ausbildungsmission EUTM. Frankreich, Großbritannien und weitere Länder hatten ihr dagegen vorgeworfen, Söldner der russischen Firma Wagner ins Land geholt zu haben. Das Bundesheer ist in Mali mit zwei Soldaten als Teil der UNO-Friedensmission MINUSMA sowie mit 70 bei der EU-Ausbildungsmission EUTM, deren Kommando Österreich kurz vor Weihnachten übernommen hat, im Einsatz. Der früheren französischen Kolonie mit rund 20 Millionen Einwohnern machen seit Jahren islamistische Terrorgruppen zu schaffen.

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