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Kickl begeht in Tirol „Neujahrskonzert der Freiheit“

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Bei einer Demonstration Sonntagnachmittag in Innsbruck hat FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl einmal mehr gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung mobil gemacht. Vor laut Polizeiangaben rund 6.000 Menschen am Landhausplatz sprach Kickl von einem „Tiroler Neujahrskonzert der Freiheit“, das man gen Wien erschallen lasse.

„Ihr werdet uns nicht stoppen“, rief der FPÖ-Chef der türkis-grünen Bundesregierung vor der Menge, von denen der Großteil keine Maske trug, zu. Und ritt heftige Attacken am laufenden Band. Es gelte Widerstand zu leisten gegen die „Falotten-Regierung“, die er auch als „Polit-Löwingerbühne“ bezeichnete. Alle seien die „Betrogenen“ aufgrund der anhaltenden Maßnahmen - Geimpfte wie Ungeimpfte und Genesene.

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Die Regierenden würden sich aber zunehmend „ihr eigenes Grab schaufeln“, sie seien „die eigenen Totengräber“. Es werde schließlich eine „schöne Leich geben“, deren Begräbnis er gerne beiwohnen werde, so Kickl.

Nach Kickls Rede setzte sich die Menge dann für einen Marsch durch die Innenstadt in Bewegung. Vor dem FPÖ-Obmann hatten unter anderem Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger und Generalsekretär Michael Schnedlitz gesprochen.

Veranstaltet wurde die Demonstration vom „Team Tirol“, das auch mit der Teilnahme von MFG-Bundesgeschäftsführer Gerhard Pöttler um Demo-Mitstreiter warb. Eine ebenfalls angemeldete Antifaschismus-Demonstration im Walther-Park fand vorerst nur 80 Teilnehmer, so die Exekutive zur APA. Die Veranstaltung war als Standkundgebung angemeldet, mit einem Zusammentreffen mit der Corona-Demo wurde nicht gerechnet.


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