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Tiger tötet einen Dorfbewohner in Malaysia

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In Malaysia ist ein Dorfbewohner von einem Tiger angegriffen und getötet worden. Wie die Behörden mitteilten, erschossen Ranger das Tier, nachdem es auch sie angegriffen hatte. Die tödliche Attacke ereignete sich demnach am Freitag nahe der Stadt Gua Musang in Staat Kelantan im Norden Malaysias.

Der Tiger jagte nach dem Angriff auf den 59-jährigen Mann noch weitere Dorfbewohner, die ihn mit Speeren im Gesicht verletzten. Wenige Stunden später kamen ihnen die Ranger zur Hilfe und erschossen das 120 Kilo schwere Tier in Notwehr.

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Der Leiter der Naturschutzbehörde in Kelantan, Mohamed Hafid Rohani, sagte der Nachrichtenagentur AFP, er bedauere die Tötung sehr, da „Tiger in Malaysia vom Aussterben bedroht sind“.

Der Malaysia-Tiger steht auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN). Nach Schätzungen der Umweltschutzorganisation WWF Malaysia gibt es in freier Wildbahn nur noch rund 200 Exemplare. In den 1950er Jahren gab es in Malaysia noch etwa 3.000 dieser Tiger, die das Wappentier des südostasiatischen Landes sind.

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Tiger-Attacken auf Menschen sind selten und ereignen sich meistens in Regionen, wo Menschen in den Lebensraum der Tiere vordringen. Erst im Juli hatten Ranger ein Tigerweibchen bei Gua Musang eingefangen, nachdem es einen Einwohner attackiert und schwer verletzt hatte.


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