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Rekordhoch bei Corona-Neuinfektionen mit über 17.000 Fällen

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Die hochansteckende Corona-Variante Omikron hat nun Österreich fest im Griff. Von Dienstag auf Mittwoch ist nach den umfangreichen Testungen nach den Weihnachtsfeiertagen die Zahl der Neuinfektionen auf ein Allzeit-Rekordhoch von 17.006 geklettert, berichteten Innen- und Gesundheitsministerium. Noch nie wurden seit Pandemiebeginn in Österreich innerhalb von 24 Stunden so viele Neuansteckungen gemeldet.

Am Dienstag wurden noch 11.516 Menschen in Österreich positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Tags zuvor waren es 10.804. Der nunmehrige Rekordwert entspricht einem Anstieg der Neuinfektionen um 48 Prozent binnen 24 Stunden. Er deckt sich mit der letztwöchigen Einschätzung des Covid-Prognosekonsortiums, das von bis zu 17.000 Neuinfektionen und einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 1.000 ausgegangen war. Der bisherige Höchstwert an Neuansteckungen war laut Ministerien am 19. November 2021 mit 15.809 Fällen dokumentiert worden.

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Ob die Omikron-Variante Auswirkungen auf die Spitalsbelegung hat, ist noch unklar. Zuletzt war die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten in den Spitälern stabil. Derzeit liegen 909 Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus, das sind um 19 weniger als am Vortag. Da mussten 242 Menschen intensivmedizinisch betreut werden. Diese Zahl sank seit gestern um 14 und ist innerhalb einer Woche um 67 Patienten zurückgegangen. Allerdings waren auch wieder zehn Tote zu beklagen, die an oder mit Covid-19 verstorben sind. Seit Pandemiebeginn starben 13.882 Menschen mit einer Infektion.

Der derzeitige 24-Stunden-Wert von 17.006 Neuansteckungen liegt weiterhin deutlich über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 10.666. Den deutlichsten Anstieg gab es erneut in Wien mit 5.573 Fällen, was wieder für einen Rekord sorgte. Am Dienstag wurden in der Bundeshaupt noch 3.474 Neuansteckungen gemeldet. Binnen eines Tages sprangen die Infektionszahlen somit um 60 Prozent nach oben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte deshalb österreichweit auf 835,8 Fälle pro 100.000 Einwohner. Ein deutlicher Anstieg, nachdem am Dienstag noch eine Inzidenz von 754,7 gemeldet wurde. Deutlich über diesen Schnitt liegen die Bundesländer Salzburg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1.644, Tirol mit 1.316,9, Wien mit 1.141,1 und Vorarlberg mit 758,7. Danach folgen Oberösterreich (659,4), Niederösterreich (639,7), Kärnten (515), die Steiermark (476,4) und das Burgenland (327,7).

Wie viele Tests in den vergangenen 24 Stunden durchgeführt wurden, war noch nicht bekannt. Allerdings laborieren gerade 96.548 Menschen in Österreich an einer Infektion. Das sind um 11.922 Fälle mehr als am Tag zuvor.


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