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Gedenkfeier zum 10. Jahrestag des Costa Concordia-Unglücks

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Zehn Jahre nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia mit 32 Toten, ist heute, Donnerstag, auf der Insel Giglio, vor der sich das Unglück ereignet hat, eine Gedenkzeremonie geplant. Vorgesehen ist eine Messe zu Ehren der Toten und eine Prozession zur Gedenktafel im Hafen, die an die Katastrophe erinnert. Überlebende, Angehörige der Todesopfer und Franco Gabrielli, Ex-Leiter des Zivilschutzes, der die Rettungsaktion koordinierte, nehmen an der Zeremonie teil.

Um 21.45 Uhr, genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Costa Concordia den Felsen vor Giglio im toskanischen Archipel rammte, werden auf der ganzen Insel die Sirenen ertönen, danach folgt eine Schweigeminute. Geleitet wird die Zeremonie vom Bürgermeister der Insel Giglio, Sergio Ortelli, der bereits in der Unglücksnacht vor zehn Jahren im Amt war.

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Am 13. Jänner 2012 hatte Schiffskapitän Francesco Schettino das Kreuzfahrtschiff mit 4.229 Menschen an Bord - 3.216 Passagieren und 1.013 Crewmitgliedern - vor der Insel Giglio gegen einen Felsen gesteuert. Der Rumpf wurde aufgeschlitzt, das Schiff geriet in starke Schräglage und blieb auf einem Felssockel liegen. An Bord befanden sich auch 77 Österreicher, die sich alle retten konnten. 32 Menschen starben. Schettino wurde zu 16 Jahren Haft verurteilt, die er im römischen Gefängnis Rebibbia absitzt.

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