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Promis machen gegen Impfpflicht mobil

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Nein zur Impfpflicht sagen jetzt etliche Prominente in einer gemeinsamen Initiative. Darunter finden sich großteils Personen die mit einschlägigen Positionierungen bereits aufgefallen sind, wie Schauspielerin Nina Proll, Opernsängerin Elisabeth Kulman oder der ehemalige Nordische Kombinierer Felix Gottwald, aber auch neue Namen in dem Kontext wie Kabarettist Gery Seidl und Komponist Christian Kolonovits.

Die Initiative „zukunftjetzt.at“ wendet sich gegen die Beschneidung von Grundrechten und fordert von der Regierung, „die Diskriminierung Andersdenkender zu beenden“. Konkret werden alle Abgeordneten zum Nationalrat ersucht, bei der Parlamentssitzung am kommenden Donnerstag gegen die Impfpflicht und für eine freie Impfentscheidung zu stimmen.

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Proll macht ja schon seit Monaten in Interviews und via Social Media gegen die Impfpflicht mobil, Gottwald hat sich aus Protest gegen die Corona-Politik aus der Bundes-Sport GmbH zurückgezogen und Mezzosopranistin Kulman sagte ein Konzert im Musikverein wegen der 2G-Vorschrift ab. Ebenso mit von der Partie ist Schauspielerin Eva Herzig, die wegen fehlender Impfung eine Rolle verlor und dies öffentlich lautstark beklagte. Dazu gesellen sich unter anderen ihr Schauspielkollege August Zirner, der bekannte Verkehrsexperte Hermann Knoflacher, die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, Schuhfabrikant Heini Staudinger und die ehemalige Grünen-Chefin Madeleine Petrovic, von der ein Text unlängst bei einer Kundgebung der impf-skeptischen Liste MFG vorgetragen wurde.

In einer Aussendung heißt es, viele der Unterstützer - 130 Prominente und 12.000 sonstige Personen - hätten erstmals den Mut gefasst, sich zur Corona-Politik öffentlich zu äußern. „Der Meinungs- und Konformitätsdruck ist nach wie vor enorm, und es herrscht ein Klima der Angst, wie es bisher in Österreich in der 2. Republik nicht bekannt war.“ Die Unterzeichner sehen darin nach eigenem Bekunden eine große Gefahr für die Demokratie und den sozialen Frieden. Gefordert werden unter anderem ein Schutz der Grundrechte, eine freie Impfentscheidung und „ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis und differenziertes Wissenschaftsverständnis“.

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