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Aufregung um Corona-Test bei Burgenlands Landtagspräsidentin

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Im Burgenland haben die Corona-Tests von Landtagspräsidentin Verena Dunst (SPÖ) am Donnerstag neuerlich für Aufregung gesorgt. Dunst war in der vergangenen Woche nach einem positiven PCR-Test vom Dienstag erneut getestet worden und nach einem negativen Ergebnis zur Landtagssitzung am Donnerstag erschienen. Die ÖVP ist skeptisch, wie das möglich ist, stellt mehrere Anfragen und erwägt eine Anzeige. Dunst weist die Vorwürfe zurück.

ÖVP-Klubobmann Markus Ulram kündigte in der Causa am Donnerstag Anfragen an die Landtagspräsidentin und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) an, von denen er sich Aufklärung zum zeitlichen Ablauf erhofft. Dieser werfe für ihn mehrere Fragen auf: „Es ist fraglich, wo man innerhalb von fünf Stunden ein Testergebnis erhält und wie ein Freitesten möglich ist, wo man doch keine fünf Tage in Quarantäne war“, sagte Ulram. Sollten die Anfragen bis kommenden Mittwoch nicht beantwortet werden, will die ÖVP Anzeige erstatten.

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Der Klubobmann sieht in der Causa entweder eine Bevorzugung der Landtagspräsidentin durch die Gesundheitsbehörde oder ein Fehlverhalten von Dunst, die sich nicht selbst testen hätte können, weil sie in Quarantäne gewesen sei. Dunst hat dazu erklärt, dass ihr Testergebnis falsch positiv war. Weil die Testcharge vom Dienstag fehlerhaft war, sei sie neuerlich getestet worden. Zur Landtagssitzung sei sie erst nach der Aufhebung der Absonderung durch die Gesundheitsbehörde gekommen.


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