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Bayern gewinnen Liga-Schlager gegen Leipzig mit 3:2

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Bayern München hat den nächsten Schritt auf dem Weg zum Fußball-Meistertitel in der deutschen Bundesliga gemacht. Der Serienmeister entschied am Samstagabend einen packenden Schlager gegen RB Leipzig mit 3:2 für sich und baute den Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund zumindest bis Sonntag auf neun Punkte aus. Bei den Bayern spielte Marcel Sabitzer erst ab der 84. Minute, Leipzigs Konrad Laimer bereitete bei seinem Einsatz bis zur 61. Minute beide Tore seines Teams vor.

Über einen Treffer konnte Stuttgarts Sasa Kalajdzic jubeln. Der Stürmer meldete sich im vierten Spiel nach seiner langen Verletzungspause mit dem ersten Saisontor zurück, konnte die 2:3-Niederlage gegen Oliver Glasners Frankfurter dennoch nicht verhindern. Michael Gregoritsch legte mit seinem fünften Saisontor den Grundstein für Augsburgs im Abstiegskampf wichtigen 2:0-Heimsieg über Union Berlin.

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Weiter in Not ist hingegen Trainer Adi Hütter mit Borussia Mönchengladbach. Nach einem 1:1 bei Arminia Bielefeld liegt die Truppe von Stefan Lainer (spielte durch) nur noch zwei Zähler vor dem Relegationsplatz, den der VfL Wolfsburg am Sonntag aber verlassen kann. Augsburg liegt dazwischen einen Punkt vor den Wolfsburgern. Prekär bleibt die Lage bei Stuttgart, das weiter auf dem 17. Platz liegt.

Die Münchner profitierten vor 10.000 Zuschauern früh von einem Leipziger Fehler beim Herausspielen, Thomas Müller staubte aus fünf Metern nach einer Gulacsi-Abwehr ab (12.). Der Ausgleich fiel aber schnell durch Andre Silva (27.) nach Vorarbeit von Laimer. Während die Hausherren bei einem Coman-Stangenheber (34,) noch Pech hatten, war es Robert Lewandowski (44.), der per Kopf nach Coman-Flanke neuerlich vorlegte.

Nach Wiederbeginn konnte Leipzig wieder zurückschlagen. Laimer eroberte den Ball, spielte sehenswert für Christopher Nkunku in den Lauf, der Manuel Neuer bezwang (53.). Erstmals gelangen dem ÖFB-Kicker zwei Assists in der Bundesliga. „Es tut weh, wenn du trotzdem so verlierst. Es wäre sicher mehr drinnen gewesen. Wir gehen mit null Punkten nach Hause, das tut ein bisschen weh“, sagte Laimer im Sky-Interview.

Immer wenn es nötig war, gab Salzburgs Champions-League-Achtelfinalgegner aus München die richtige Antwort. Eine Hereingabe von Serge Gnabry wurde von Josko Gvardiol unglücklich ins eigene Netz gelenkt (58.). Damit wurde der achte Sieg in den jüngsten neun Runden fixiert, der dritte in Folge. Für den Siebenten Leipzig endete eine Serie von drei Siegen in Folge. Dortmund hat am Sonntag in einem weiteren Topspiel der 21. Runde den Dritten Leverkusen zu Gast.

In Stuttgart war Kalajdzic in der 70. Minute per Kopf zur Stelle, es sollte aber nicht beim 2:2 bleiben. Ajdin Hrustic, der schon das 2:1 (47.) erzielt hatte, traf sieben Minuten nach dem Wiener zur neuerlichen Führung, die schließlich Bestand hatte. Die Frankfurter, bei denen Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker erst in den Schlussminuten eingewechselt wurden, holten den ersten Sieg im Jahr 2021 und bleiben als Neunter nahe den Europacup-Rängen.

Der Augsburger Gregoritsch profitierte in der 16. Minute von der viel zu riskanten Spieleröffnung durch Union-Goalie Andreas Luthe. Der abgefangene Ball prallte zum Steirer, der aus zehn Metern seelenruhig einschoss und seine gute Form unterstrich. Alle seine Treffer erzielte der 27-Jährige in den jüngsten neun Partien. Andre Hahn (59.) machte den Sack zu, Union verpasste es mit Kapitän Christopher Trimmel, zumindest bis zum Sonntag an Leverkusen vorbei auf Rang drei vorzustoßen.

Als Sechster nur noch zwei Punkte hinter den Berlinern liegt der 1. FC Köln. Mit Florian Kainz (bis 85.), Dejan Ljubicic (bis 77.) und Louis Schaub (ab 85.) behielt man gegen Freiburg von Philipp Lienhart mit 1:0 die Oberhand. Für die Entscheidung sorgte einmal mehr Goalgetter Anthony Modeste mit seinem 14. Saisontor (23.). Auch das fünftplatzierte Freiburg kam damit nicht von der Stelle.

Hütter durfte im ersten Spiel nach dem Wirbel um den Rückzug von Manager Max Eberl mit dem 1:1 bei Bielefeld nicht unzufrieden sein. Das Tor sieben Minuten vor der Pause durch Alassane Plea hatte sich nicht angekündigt. Erst nach Wiederbeginn wurden die Gäste stärker, es reichte aber nicht mehr. Bei der Arminia spielte Patrick Wimmer durch, Alessandro Schöpf (63.) und Manuel Prietl (87.) wurden eingewechselt.

Mainz und Karim Onisiwo versetzten den internationalen Ambitionen Hoffenheims mit einem 2:0-Heimsieg einen weiteren Dämpfer. Aufseiten der Sieger wurde Kevin Stöger im Finale eingetauscht (87.), bei Hoffenheim wirkten Stefan Posch (bis 63.), Christoph Baumgartner und Florian Grillitsch (beide ab 62.) mit.


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