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Gasser trotz spektakulären Sprüngen nur Slopestyle-Sechste

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Das Risiko von Snowboarderin Anna Gasser im Slopestyle-Finale bei den Olympischen Spielen ist am Sonntag nicht belohnt worden. Die Kärntnerin musste sich in Zhangjiakou mit dem sechsten Platz begnügen. Nach einem mutigen Auftritt mit spektakulären Sprüngen kostete der 30-Jährigen die unsaubere Landung eines „Frontside Double Underflip 900 Indy“ in ihrem letzten Lauf viele Punkte. Olympiasiegerin ist die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott.

Synnott setzte sich mit 92,88 Punkten vor der US-Amerikanerin Julia Marino (87,68) und der Australierin Tess Coady (84,15) durch. Gasser beendete den Bewerb mit 75,33 Punkten und kann sich nun bereits auf ihren zweiten Einsatz im Big Air konzentrieren, dort hatte sie vor vier Jahren in Pyeongchang Gold gewonnen. Titelverteidigerin Jamie Anderson aus den USA ging wie Gasser diesmal leer aus und wurde nur Neunte.

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Nach dem ersten Durchgang noch Siebente, gelang Gasser auch mit ihrem zweiten Final-Run keine Verbesserung, sie fiel auf Position 11 zurück. Die Kärntnerin wagte über die Kicker mit viel Geschwindigkeit viel, konnte aber jeweils einen „Backside Double-Cork 1080“ nicht stehen und stürzte. Im letzten Lauf kam sie über den letzten Kicker, bei der Landung blieb sie aber hängen.

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