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Zweithöchster Montagswert mit 27.299 Corona-Neuinfektionen

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Mit 27.299 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden hat es durch die hochansteckende Omikron-Variante den zweithöchsten Montagswert seit Pandemiebeginn vor knapp zwei Jahren gegeben. Vor einer Woche waren es mit 27.411 nur 112 Fälle mehr zu Wochenbeginn gewesen. Österreichweit waren heute 350.419 Menschen nachweislich derzeit infektiös, das sind knapp vier Prozent der Gesamtbevölkerung und fast so viele Infizierte, wie Graz und Villach zusammen Einwohner haben.

Durch die derzeitigen Rekord-Neuinfektionszahlen - der Sieben-Tages-Schnitt der täglichen Fälle liegt bei 32.664 - steigen auch wieder die Spitalszahlen an. Am Montag benötigten österreichweit 1.955 Covid-19-Patienten eine Versorgung im Krankenhaus, 59 mehr als am Sonntag. 202 Menschen werden auf Intensivstationen betreut, ein Schwerkanker mehr als am Vortag.

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Besonders deutlich ist die Steigerung im Wochenvergleich sichtbar. Insgesamt kamen binnen sieben Tagen 449 Patienten, das sind 29,8 Prozent - hinzu. Auch bei den Schwerkranken gibt es wieder Zuwächse. Am Montag lagen 24 Covid-19-Patienten mehr als noch vor einer Woche auf Intensivstationen, das ist eine Steigerung um 13,5 Prozent.

Vor einem Jahr - Österreich befand sich damals noch im dritten harten Lockdown - mussten weniger Covid-19-Patienten in Spitälern versorgt werden. Insgesamt 1.560 Infizierte lagen damals im Krankenhaus, davon jedoch mit 290 mehr als heute auf Intensivstationen. Vor einem Jahr waren auch noch fast keine Menschen geimpft, erst 2,9 Prozent der Gesamtbevölkerung hatten eine erste Dosis verabreicht bekommen. Heute sind 75,8 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft. Die Neuinfektionen machten vor einem Jahr einen Bruchteil der heute gemeldeten aus - der 24-Stunden-Wert der neuen Fälle betrug am 7. Februar 2021 insgesamt 1.317.

Deutlich geringer war auch die Zahl der pandemiebedingten Todesopfer, 8.012 Menschen waren im ersten Pandemiejahr gestorben. Nunmehr sind es 78 Prozent mehr. Bis Montag hat die Covid-19-Pandemie bereits 14.246 Tote gefordert. Allein seit Sonntag waren 14 weitere Todesfälle hinzugekommen, in der vergangenen Woche waren es 143 Tote. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 159,5 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug am Montag 2.559,7 Fälle je 100.000 Einwohner. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist Tirol mit 2.925,3, gefolgt von Vorarlberg, Steiermark und Oberösterreich (2.784,8, 2.712,7 bzw. 2.673,8). Dahinter reihen sich Salzburg (2.644,3), Kärnten (2.643,9), Wien (2.457,2), Niederösterreich (2.294,7) und das Burgenland (1.955,3). Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 2.084.227 bestätigte Fälle gegeben. Als genesen gelten 1.719.562 Personen.

Wie immer wurde am Wochenende wieder weniger getestet als unter der Woche. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 505.664 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren 419 587 aussagekräftige PCR-Tests, 6,5 Prozent fielen positiv aus. Durchschnittlich wurden in der vergangenen Woche täglich mehr als 682.000 PCR-Analysen durchgeführt. Die Positiv-Rate lag bei 4,8 Prozent.

Österreichweit lediglich 8.852 Impfungen wurden am Sonntag durchgeführt. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.768.262 Personen bereits zumindest eine Impfung erhalten. Exakt 6.185.208 Menschen und somit 69,2 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 75,5 Prozent. In Niederösterreich haben 71,3 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 70,2 Prozent. Nach Wien (68,2), Tirol (67,7), Kärnten (66,1), Salzburg (65,6) und Vorarlberg (65,1) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 65 Prozent.


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