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Kombinierer Greiderer nach Springen bester Österreicher

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Nicht Weltcup-Leader Johannes Lamparter, sondern Lukas Greiderer ist bei den Olympischen Winterspielen im ersten Bewerb der Nordischen Kombinierer nach dem Sprungteil am Mittwoch bester Österreicher. Greiderer liegt in Zhangjiakou nach einem 103,5 m-Satz an zweiter Stelle, hat auf den bekannt starken Springer Ryota Yamamoto (108 m) schon 38 Sekunden Rückstand. Lamparter geht mit 1:04 Minuten Rückstand auf den Japaner in die Loipe (12.00 Uhr MEZ).

Franz-Josef Rehrl geht fünf Sekunden hinter Doppel-Weltmeister Lamparter als Siebenter ins Rennen. Martin Fritz ist nach dem Sprung 18. (+1:51 Min.). Stark präsentierte sich auch Großschanzen-Olympiasieger Johannes Rydezk, der als Vierter 21 Sekunden vor Lamparter startet. Die starken Läufer Jörgen Graabak (NOR) und Vinzenz Geiger (GER) sind zwölf bzw. 22 Sekunden hinter dem Tiroler Neunter bzw. Elfter.

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Lamparter gestand ein, vor dem Sprung ein bisschen nervös gewesen zu sein. „Der Sprung war ganz okay, aber es war keine Bombe nach vorne“, meinte der 20-Jährige. „Aber nichtsdestotrotz haben wir eine tolle Ausgangsposition“, sprach er auch für seine Teamkollegen. „Wir werden voll Gas geben und fighten im Rennen und dann schauen wir, wo wir rumgehen. Da sind echt viele Leute dabei, die Gas geben wollen und für mich gilt das Gleiche. Voller Angriff nach vorne!“

Äußerst zufrieden war Greiderer, für den es auf den Schanzen zuletzt selten so gelaufen war. „Der Sprung war echt mega-geil. Das war der beste Sprung genau zum richtigen Zeitpunkt, den ich da ausgepackt habe“, erklärte der 28-Jährige erfreut.“ Der Japaner (Yamamoto, Anm.) hat uns aber gezeigt, wo der Bartl den Most holt. Das war echt stark. Rydzek ist natürlich ein super Läufer, bei dem werde ich mich reinhängen. Und ich werde laufen bis ich speibe.“

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Fritz sprach von einem ganz passablen Versuch. „Es war leider nicht einer von meinen Besseren. Aber ich werde auf der Loipe um jeden Platz und jede Sekunde kämpfen.“


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