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Gezerre um positiven Dopingtest von Eiskunstäuferin Walijewa

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Die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa ist Ende Dezember 2021 bei den nationalen Titelkämpfen in St. Petersburg positiv auf die verbotene Substanz Trimetazidin getestet worden. Das gab die bei Olympia zuständige Internationale Test-Agentur (ITA) am Freitag bekannt. Die 15-Jährige war am Montag in Peking Teil der siegreichen Mannschaft Russlands. Die Konsequenzen des positiven Tests sind noch nicht abzuschätzen.

Da der betreffende Test außerhalb der olympischen Spiele genommen wurde und damit in erster Linie die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA zuständig ist, entwickelt sich zunehmend ein juristisches Gezerre.

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Die RUSADA hat nämlich eine nach dem Erhalt des Positiv-Befundes am Dienstag ausgesprochene Suspendierung nach einem Einspruch Walijewas bereits wieder aufgehoben. Dagegen geht nun aber das Internationale Olympische Komitee (IOC) vor. Das IOC wolle vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS auch das Startrecht der Russin im olympischen Einzel-Wettbewerb überprüfen lassen, gab die ITA bekannt. Man bemühe sich um eine rechtzeitige Entscheidung vor Beginn des Wettkampfes Anfang kommender Woche, hieß es.

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