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UNICEF: Weltweit zehntausende Kindersoldaten

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Zum Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am Samstag hat UNICEF zu mehr Anstrengungen gegen diese besonders schwere Form der Verletzung von Kinderrechten aufgefordert. Niemand wisse genau, wie viele Kindersoldaten es gebe, weil die Rekrutierung meist im Verborgenen und in schwer zugänglichen Kampfgebieten erfolge, so das UNO-Kinderhilfswerk in Köln. UNICEF gehe aber davon aus, dass weltweit zehntausende Kinder von bewaffneten Gruppen für ihre Zwecke missbraucht würden.

Kinder und Jugendliche seien oft die preiswertere Alternative zu erwachsenen Soldaten. Teilweise würden Kinder entführt und mit Gewalt zum Kämpfen gezwungen. Aber auch Armut, fehlende Bildung und damit verbunden mangelnde Arbeitsmöglichkeiten könnten Kinder dazu bringen, sich bewaffneten Gruppen anzuschließen. Viele würden auch von ihren Eltern dazu gedrängt.

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Nach ihrem Einsatz seien die Mädchen und Buben häufig traumatisiert, sie litten an Albträumen und psychischen Störungen und hätten keine Schulbildung. Häufig betrachte man sie als gefährlich und gehe ihnen aus dem Weg.

Der Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar wird auch „Red Hand Day“ genannt, weil viele Menschen mit einem roten Handabdruck auf das Schicksal der Kinder aufmerksam machen.


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