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Biathletin Hauser bei Röiseland-Sieg Sprint-Vierte

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Biathletin Lisa Hauser hat im Sprint-Bewerb bei den Olympischen Winterspielen von Peking den starken vierten Platz belegt und Bronze nur um 10,1 Sekunden verpasst. Die Tirolerin schoss beim Olympiasieg der Norwegerin Marte Olsbu Röiseland am Freitag zweimal null und bot auch in der Loipe eine ansprechende Leistung. Röiseland sicherte sich überlegen den Sieg vor der Schwedin Elvira Öberg (+30,9 Sekunden). Bronze holte die Italienerin Dorothea Wierer (+37,2).

„Sicher ist der vierte Platz ein bissl schade heute. Aber ich kann mir selbst mit zweimal 0 (Fehler) am Schießstand nichts vorwerfen“, meinte Hauser. „Ich hatte auf der Spur vielleicht nicht den besten Tag, habe aber trotzdem alles herausgeholt, was gegangen ist. Es ist beinhart auf dieser Höhe. Ich liege nicht oft im Ziel, aber heute bin ich zwei Minuten gelegen.“

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Rang vier bei einem Großereignis kennt Österreichs Beste im bewaffneten Langlauf bereits. Vor einem Jahr bei der WM in Pokljuka wurde sie im Einzel undankbare Vierte, stürmte danach im Massenstart-Bewerb aber zum historischen ersten WM-Gold.

Nun in Zhangjiakou hievte sie sich bei fairen Windbedingungen und wärmeren Temperaturen als zuletzt in eine Topposition für die Verfolgung. „Mein Ziel war eine gute Ausgangslage für den Sonntag zu schaffen und das ist somit gelungen. In der Verfolgung ist alles möglich.“ Die 10 km nimmt sie mit 47,3 Sekunden Rückstand auf die nun dreifache Peking-Medaillengewinnerin Röiseland (2x Gold, Bronze) in Angriff, auf Öberg fehlen ihr nur 16,4 Sekunden.

Das zuletzt in der Kritik stehende Material sei bei ihr „kein Thema“ gewesen, so Hauser. „Ich hatte im Einzel auch schon gute Ski.“ Die Chance, mit anderen schnellen Läuferinnen einen Tempo-Zug zu bilden, bot sich ihr nicht. „Vor mir war glaube ich eine Rumänin, hinter mir war eine Grönländerin. Um mich herum war also wenig Vergleich, es war ein heißer Fight mit mir selber.“ Am Sonntag sei wieder Kampf an der Strecke angesagt. „Frau gegen Frau - das taugt mir persönlich eh.“

Eine ebenfalls ansprechende Leistung bot Katharina Innerhofer (Rang 21/+1:42 Min.) mit guter Laufzeit, aber wieder einmal zwei Fehlern im Stehend-Anschlag. „Läuferisch ist es wieder ganz gut gegangen. Liegend war perfekt, aber die zwei Fehler stehend sind natürlich ärgerlich, auf der Strafrunde tut jeder Meter weh.“

Die Salzburgerin trachtet in der Verfolgung erneut nach guten Punkten, um sich einen weiteren Olympia-Einsatz zu sichern. „Ich liebäugle schon ein wenig mit dem Massenstart“, sagte Innerhofer, die beispielsweise vor der deutschen Einzel-Olympiasiegerin Denise Herrmann blieb. Julia Schwaiger wurde 45. (2 Strafrunden), Dunja Zdouc landete nach ihrer verspäteten Anreise wegen einer Corona-Infektion nach zwei Schießfehlern auf Rang 85.


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