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Zehn Meditierende durch Flutwellen in Indonesien getötet

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Eine Gruppe Meditierender ist an einem Strand in Indonesien von Flutwellen überrascht und ins Meer geschwemmt worden. Mindestens zehn Menschen seien bei dem Unglück ertrunken, ein 40-jähriger Mann gelte als vermisst, teilte die Polizei in der Provinz Ost-Java am Sonntag mit. Zwölf Menschen seien gerettet worden.

Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs Hery Purnomo hatte die 23-köpfige Gruppe in der Nacht auf Sonntag am Strand gesessen und gemeinsam meditiert. „Sie waren zu nah am Meer und konnten sich nicht retten, als die Flutwellen kamen und sie mitrissen“, sagte Purnomo dem Sender TV One.

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Geleitet wurde die Meditationssitzung demnach von einem Guru, der das Unglück überlebt habe. Der Guru werde nun befragt, sagte Purnomo. Medienberichten zufolge stammten alle Opfer aus nahegelegenen Dörfern. Teilweise waren sie demnach miteinander verwandt.

Der für die Region zuständige Kommandeur des Militärs, Batara Pangaribuan, sagte, der Strand werde üblicherweise überwacht und sei nachts geschlossen. Die Menschen hätten aber offenbar einen Weg direkt ans Meer gefunden.

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Die Behörden hatten Besucher wegen befürchteten hohen Wellengangs zuletzt davor gewarnt, am Payangan-Strand ins Wasser zu gehen. Hoher Wellengang ist an vielen Stränden in Indonesien verbreitet. In dem Land ereignen sich immer wieder tödliche Unglücke am Meer.


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