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Weichenstellungen für Meistergruppe - Rapid unter Druck

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In der Fußball-Bundesliga werden am Sonntag um 17.00 Uhr die Weichen im Kampf um drei noch offene Plätze in der Meistergruppe gestellt. Austria Klagenfurt könnte mit einem Heimsieg gegen Ried schon eine Runde vor der Liga-Teilung das Ticket lösen. Die Wiener Austria würde mit einem Heimsieg gegen den WAC einen großen Schritt machen. Rapid, derzeit einen Platz hinter den Top sechs, benötigt einen Sieg bei der WSG Tirol. Zudem tritt Hartberg zum Steirer-Derby bei Sturm Graz an.

Mit Red Bull Salzburg, Sturm und dem Wolfsberger AC stehen erst drei Meistergruppen-Teilnehmer fix fest. Sechs Teams haben noch die Chance, nach 22 Runden unter den Top sechs aufzuscheinen. Der LASK (aktuell am 8. Tabellenplatz) spielt nach einer coronabedingten Verschiebung erst am Mittwoch sein schwieriges Heimmatch gegen Salzburg. Die weiter fünf Meistergruppen-Anwärter sind am Sonntag in der 21. Runde im Einsatz.

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Die besten Chancen hat die Tabellenvierte Austria aus Klagenfurt. Mit aktuell 29 Punkten steht man in der Pole Position vor Austria Wien (27), SV Ried (27), Rapid Wien (25), LASK (24). Mit drei Punkten gegen Ried wäre der Aufsteiger aus Kärnten fix oben dabei. „Die Chance auf die Meistergruppe haben wir uns über die letzten Monate hart erarbeitet, die Vorfreude auf das Spiel ist riesig, auch wenn wir personelle Probleme haben“, stellte Pacult klar. Die Formkurve der Klagenfurter ist mit nur einer Niederlage in den vergangenen sieben Runden (gegen Sturm Graz) jedenfalls konstant und liegt über denen der meisten Konkurrenten.

Aber auch Ried hat zuletzt zu Hause gegen die WSG mit 3:2 gewonnen und könnte mit einem Sieg vor dem Abschlussspiel gegen Sturm Graz etwas Druck von den eigenen Schultern nehmen. „Wir werden einen guten Plan brauchen, es wird nicht einfach. Aber wir wollen unbedingt drei Punkte holen. Das wäre dann wieder ein großer Schritt Richtung Meistergruppe“, stellte Abwehrspieler Luca Meisl vor dem Trip an den Wörthersee klar. Immerhin konnten die Oberösterreicher sich im Cup-Viertelfinale erst vor drei Wochen zu Hause 2:0 gegen die Kärntner durchsetzen.

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Die Wien Austria will auf der Zielgerade des Grunddurchgangs das momentane Hoch verlängern. Nach zwei Zu-Null-Siegen in den ersten beiden Frühjahresrunden sind die auf Tabellenrang fünf vor den Riedern stehenden „Veilchen“ mit einem Heimerfolg über den WAC am Sonntag voraussichtlich fix „oben“ dabei. Trainer Manfred Schmid spricht dementsprechend von einem „Endspiel“. Die Wolfsberger können in diesem allerdings ohne Druck agieren. Durch die Verschiebung des Cup-Halbfinales gegen Salzburg müssen auch keine Kräfte gespart werden.

Für Rapid Wien geht es nach dem Ausscheiden im Europacup und davor im ÖFB-Cup darum, den nächsten Rückschlag zu verhindern. Die Hütteldorfer stehen drei Tage nach dem 0:2 bei Vitesse Arnheim beim Gastspiel bei der WSG Tirol unter Zugzwang. Schwächelnde Abwehr, völlig wirkungslose Offensive, viel Gutes gab es für die Hütteldorfer aus der Conference-League-Schlappe nicht mitzunehmen. „Wir werden uns da rausziehen und am Sonntag drei Punkte holen“, gab sich Trainer Ferdinand Feldhofer dennoch optimistisch. Die Tiroler könnten der richtige Gegner in dieser Phase sein. Nach nur einem Punkt aus den jüngsten vier Runden geht es für sie darum, im Abstiegskampf einen Negativtrend zu stoppen.

Im vierten Sonntagsspiel will Sturm Graz endlich den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren. Nach Unentschieden gegen WSG Tirol und Rapid soll es für den Tabellendritten nun im Heimspiel gegen den TSV Hartberg klappen. Die Oststeirer haben seit der Vorwoche keine realistische Chance mehr auf die Meistergruppe, hoffen aber auf ein ähnliches Husarenstück wie am 3. Oktober des Vorjahres, als ein 3:2-Heimsieg gegen die „Blackies“ gelang.


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