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Proteste rund um die Welt gegen russischen Angriffskrieg

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Rund um die Welt sind am Samstag erneut zahllose Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zu demonstrieren und den Menschen in dem angegriffenen Land ihre Solidarität zu bekunden. In Bern wurden bis zu 20.000 Demonstranten gezählt, die eine härtere Haltung der Schweiz gegenüber Russland forderten, in der finnischen Hauptstadt Helsinki gingen mehr als 10.000 Menschen auf die Straße. Auch in Wien, Graz und Linz gab es Demos.

Mehrere Hundert Menschen demonstrierten am Samstagnachmittag (Ortszeit) auf dem New Yorker Times Square gegen den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine. Fotos zeigten Menschen mit ukrainischen Flaggen und Schildern unter anderem mit der Aufschrift „Stop Putin - Help Ukraine“. Auch in anderen Städten der USA, unter anderem vor dem Weißen Haus in Washington, gab es Berichten zufolge kleinere Proteste. In der Nacht zum Samstag war das Empire State Building in New York bereits als Geste der Solidarität mit Kiew in den ukrainischen Farben Blau und Gelb angestrahlt worden.

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Vor dem Europa-Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf versammelten sich rund 1.000 Menschen vor einem Denkmal für die zivilen Opfer von Kriegen. Auch in weiteren Städten der Schweiz forderten tausende Demonstranten eine härtere Haltung ihrer Regierung gegenüber Moskau. So wurden in Bern bis zu 20.000 Demonstranten gezählt. In Russlands Nachbarland Finnland demonstrierten mehr als 10.000 Menschen in der Hauptstadt Helsinki und skandierten „Russland raus, nieder mit Putin!“.

Tausende Menschen protestierten auch in mehreren deutschen Städten. Alleine in München waren es nach Polizeiangaben 5.000 Menschen. In Frankfurt sprach die Polizei von 6.000 bis 7.000 Teilnehmern einer Kundgebung unter dem Motto „Solidarität mit der Ukraine - Frieden in Osteuropa“. In Düsseldorf kamen laut Polizei am Nachmittag knapp 4.000 Menschen zusammen. Die oppositionelle CDU rief für den Abend zu einer Mahnwache für die Ukraine in Berlin auf.

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In Rom beteiligten sich bereits am Freitagabend tausende Menschen an einem Marsch zum Kolosseum. Am Samstag demonstrierten in der italienischen Hauptstadt erneut mehr als 1.000 Menschen.

In London zogen Hunderte Demonstranten zur russischen Botschaft, Teilnehmer des Protests beschmierten das Straßenschild des „St. Petersburgh Place“ vor der Botschaft mit Kunstblut. In der georgischen Hauptstadt Tiflis hatten am Freitagabend fast 30.000 Menschen mit ukrainischen und georgischen Flaggen demonstriert und die Nationalhymnen beider Länder gesungen. In dem Land ist die Solidarität mit der Ukraine besonders stark, der Krieg weckt dort Erinnerungen an die russische Invasion im Jahr 2008.

In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires marschierten am Freitagabend fast 2.000 Menschen in einem Protestzug zur russischen Botschaft und forderten den Abzug der russischen Armee aus der Ukraine. Im kanadischen Montréal trotzten dutzende Demonstranten einem Schneesturm, um gegen den Krieg zu demonstrieren. Proteste gab es unter anderem auch in Taiwan und Brasilien.

Auf dem Wiener Platz der Menschenrechte protestierten laut Polizei rund 3.000 Menschen friedlich gegen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Am Grazer Hauptplatz fanden sich laut Polizei bis zu 500 Menschen zu einer Solidaritätskundgebung für die Ukraine zusammen. Auf dem Hauptplatz in Linz zeigten sich laut Polizei 900 Menschen mit der Ukraine solidarisch. Bei den Kundgebungen sprachen auch mehrere namhafte Politiker, darunter der Wiener Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (NEOS) sowie die Nationalratsabgeordneten Martin Engelberg (ÖVP), Harald Troch (SPÖ) und Ewa Ernst-Dziedzic (Grüne).


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