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Oksana Lyniv warb in Bologna um Hilfe für die Ukraine

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Die ukrainische Dirigentin Oksana Lyniv, Musikdirektorin des Opernhauses von Bologna und frühere Chefdirigentin der Oper Graz, hat vor einem Konzert am Samstagabend um Unterstützung für das ukrainische Volk gebeten. „Um in dieser tragischen Situation zu überleben, brauchen wir Ihre Hilfe, Ihre Unterstützung“, sagte die 44-Jährige, die eine Schärpe in den gelbblauen Farben der ukrainischen Fahne um die Hüften trug.

Die ukrainische Flagge lag auf dem Podium vor 1.200 Zuschauern, die das Manzoni-Auditorium in Bologna füllten und der Dirigentin einen langen Applaus spendeten, als sie zusammen mit dem Bürgermeister, Matteo Lepore, die Bühne erreichte. An Seite des Bürgermeisters hatte Lyniv am Freitag an einer Demonstration für den Frieden teilgenommen.

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„Ich möchte dieses Konzert meinen Familienmitgliedern widmen, die in der Ukraine leben, meiner tief verwundeten Heimat. Heute Abend werden wir Musik spielen, die von unserer Hymne inspiriert ist, in deren Strophen es heißt: ‚Die Ukraine lebt noch, und die Zeit wird kommen, in der unsere Feinde verschwinden werden wie Tau in der Sonne. Wir sind bereit, unsere Seele, unseren Körper für die Freiheit zu opfern‘“.

„Ich möchte Ihnen allen, dem Bürgermeister, meinem Theater, der ganzen Stadt Bologna und den Bürgern, die ich gestern Abend gesehen habe, für die gezeigte Solidarität danken“, sagte der Künstler vor dem voll besetzten Saal.

Auf Lynis Worte folgte ein weiterer langer Applaus, bevor die ukrainische Dirigentin ihren Taktstock hob und das Comunale-Orchester mit Juri Schewtschenkos „Wir sind“ dirigierte. Es folgten Samuel Barbers „Adagio for Strings“, Aaron Coplands „Klarinettenkonzert“ und Antonín Dvořáks Symphonie Nr. 9.

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