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Rauch als Gesundheitsminister angelobt

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Österreich hat seinen dritten Gesundheitsminister in der Pandemie. Der langjährige Vorarlberger Landesrat Johannes Rauch (Grüne) ist am Dienstag von Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Hofburg angelobt worden. Er folgt auf Wolfgang Mückstein (Grüne), der vergangene Woche zurückgetreten war. Am frühen Nachmittag übergab Mückstein im Gesundheitsministerium die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger. Am Nachmittag stellt sich der neue Minister dem Nationalrat vor.

Als Antrittsgeschenk erhielt Rauch von Mückstein Laufschuhe. Zum einen, weil er ihm „von ganzen Herzen einen guten Lauf“ wünsche, zum anderen, weil er darauf hoffe, in den nächsten Wochen einmal mit ihm laufen gehen zu können, so Mückstein. Rauch dankte seinem Vorgänger für dessen Arbeit, das „wohlgeordnete, gut aufgestellte Haus“ und die Übergabegespräche, die ihm einen guten und angenehmen Einstieg ermöglicht hätten.

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Der Bundespräsident hatte bei der Angelobung darauf hingewiesen, dass die Corona-Pandemie noch immer unser Leben begleite und verwies dabei auf die sehr hohe Zahl an Patienten auf Normalstationen. Der neue Minister werde daher so etwas wie einen langen Atem brauchen: „Die Aufgaben sind herausfordernd.“

Man wisse, dass die Gesundheitskrise nur gemeinsam bewältigt werden könne. Doch die Person des Gesundheitsministers stehe im Mittelpunkt. Er habe wesentliche Entscheidungen zu treffen. Diese Aufgabe sei „nervenaufreibend und geht an die Belastungsgrenze der verantwortlichen Persönlichkeit“. Er sei aber zuversichtlich, dass man die Aufgabe gemeinsam schaffen werde.

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Die Zahlen seien zweifelsohne hoch, meinte auch Rauch bei der Amtsübergabe. Er habe sich mit Mückstein diesbezüglich über die Einschätzung der Experten ausgetauscht. Dies werde ab „Stunde eins“ Tehma sein.

Rauch war bei seiner Angelobung nicht nur von der Regierungsspitze sondern auch von zahlreichen Familienmitgliedern begleitet worden. Nicht dabei war seine Frau, die Vorarlberger SPÖ-Chefin Gabriele Sprickler-Falschlunger.


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