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Kurt Palm verkündet in Linz „This is the End, my Friend“

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Für den Intendanten des Linzer Phönix-Theaters ist es ein „Trip durch das wilde Kurtpalmistan“ geworden. Vor zwei Jahren wurde Kurt Palm gefragt, ob er für Harald Gebhartls letzte Saison als Intendant das (vor)letzte Stück der Saison übernehmen möchte. Damit sei die Thematik Ende der dystopischen Horrorklamotte naheliegend gewesen, hieß es am Mittwoch in der Pressekonferenz. Am 17. März wird „This is the End, my Friend“ im Phönix uraufgeführt.

Ausgehend vom Ende der Intendanz sei er auf die Grundsatzthemen Ende des Lebens und Ende des Universums gekommen, das von neun Schauspielern - seit Ausbruch der Pandemie sind erstmals wieder so viele Personen auf der Bühne - mit Leben gefüllt werde, so Autor und Regisseur Palm. In einer Art Sanatorium, einem vergessenen Ort, treffen neun Personen aufeinander. Ein Entkommen gibt es nicht, immer wieder stelle sich die Frage, wie es weitergeht.

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Klingt fatalistisch, wenn Palm meint, dass sich „die Menschheit sehenden Auges auf ihr Ende bewegt“. Anhand der Biografien der Charaktere auf der Bühne will er darstellen, wie sich das Individuum im Wissen um das Ende verhalte. Dementsprechend gebe es keine logisch zusammenhängende Handlung, sondern vielmehr schräge Rückschlüsse. Verweise auf popkulturelle Zusammenhänge fehlen auch nicht, wie schon der Titel des Stückes, ein Song von Jim Morrison, Frontmann von The Doors, ankündigt. Dennoch will Palm nicht, dass die Zuschauer nach knapp eineinhalb Stunden „mit Selbstmordgedanken“ das Theater verlassen. Daher räume er neben dem „ganzen Horror“ auch der „Klamotte“ Platz ein. Denn auch das wolle er mitgeben, nicht in Angst zu Erstarren, da dies Stillstand bedeuten würde.

Fast einen Stillstand hat es bei den Proben zu dem Stück gegeben. Sieben von neun Darsteller erkrankten an Corona, das hieß zehn Tage Pause. Doch die Uraufführung am 17. März werde „aus heutiger Sicht sicher stattfinden“, erklärte Palm.

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