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Russische Angriffe auf mehrere ukrainische Städte

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Die militärischen Fronten in der Ukraine scheinen derzeit weitgehend statisch. Nach ukrainischen Angaben gab es wieder Angriffe auf mehrere Städte und dabei Tote und viele Verletzte. Ukrainische Kräfte hätten die Angreifer zurückgeschlagen, hieß es im ukrainischen Lagebericht am Mittwoch. Laut US-Berichten wurden unter anderem aus Malyn, Mykolajiw und Isjum Kämpfe gemeldet. Die Angaben der Kriegsgegner sind nicht unabhängig zu überprüfen.

Seiten des Ukraine war in der Früh vielfach von einer vergleichsweise ruhigen Nacht die Rede, etwa rund um die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer sowie in den Gebieten Poltawa und Sumy - dort wurden Fluchtkorridore eingerichtet. Im Gebiet Saporischschja im Südosten der Ukraine hätten russische Truppen ihre Offensive wieder aufgenommen, das Tempo des Vormarsches habe sich aber verlangsamt. In Tschernihiw habe es Luftalarme gegeben. Zehn Wohnhäuser am Stadtrand seien beschossen worden.

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Das britische Verteidigungsministerium erklärte auf Twitter, nordwestlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew werde weiter gekämpft, doch hätten die russischen Truppen dort keinen entscheidenden Durchbruch erreicht. Die ukrainische Luftabwehr habe offenbar Erfolge. Die Städte Charkiw, Tschernihiw, Sumy und Mariupol seien weiter eingeschlossen.

Das US-Verteidigungsministerium berichtete zudem von einer neuen russischen Militärkolonne, die von Nordosten her auf Kiew vorrückte. Die Hauptkolonne aus dem Norden war vor mehreren Tagen zum Stillstand gekommen.

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Mitglieder der russischen Nationalgarde haben nach Angaben des ukrainischen Militärs unterdessen mehr als 400 Demonstranten in der ukrainischen Region Cherson festgenommen. Die Menschen hätten gegen die Besetzung ihrer Heimatorte protestiert. „Aufgrund des wütenden Widerstands der Bewohner von Cherson versuchen die Besatzer, eine von der Polizei geführte Verwaltung einzurichten“, heißt es in einer Erklärung des ukrainischen Militäroberkommandos.


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