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Mehr als 2,3 Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen

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mit. Vor dem Krieg lebten in der Ukraine etwa 44 Millionen Menschen. In Polen, dem Hauptaufnehmerland, sind bisher 1,43 Millionen Flüchtlinge aus dem Nachbarland eingetroffen.

Allein am Mittwoch hätten 117.600 Menschen die Grenze nach Polen passiert, teilte der polnische Grenzschutz am Donnerstag auf Twitter mit. Inzwischen gehe die Zahl zurück. Eine Sprecherin der Behörde sagte zur Lage am Donnerstag: „Heute waren es bis 7.00 Uhr in der Früh 35 Prozent weniger als am Mittwochmorgen.“ Die Abfertigung an allen Grenzübergängen für Fußgänger und Autofahrer laufe fließend.

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Wie der Grenzschutz außerdem bekannt gab, verließen seit Kriegsbeginn zugleich 141.000 Menschen Polen in Richtung Ukraine. Die Mehrzahl davon seien Ukrainer, die in ihre Heimat zurückkehrten. Bei etwa 12.000 Polen, die die Grenze Richtung Osten überquerten, habe es sich hauptsächlich um Menschen gehandelt, die humanitäre Hilfe bringen wollen.

Die Zahl der in Deutschland eintreffenden ukrainischen Kriegsflüchtlinge nimmt indes weiter stetig zu. Die deutsche Bundespolizei registrierte seit dem Kriegsbeginn vor zwei Wochen bis Donnerstagvormittag 95.913 Menschen aus der Ukraine, wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilte. Damit erhöhte sich die Zahl seit Mittwoch um fast 15.900. Die tatsächliche Zahl könne aber „bereits wesentlich höher“ sein, erläuterte der Sprecher. Es gebe zwar verstärkte Kontrollen der Bundespolizei, aber keine festen Grenzkontrollen.

Auch Österreich ist zum Empfänger- bzw. Transitland für ukrainische Flüchtlinge geworden. Die Ukraine - flächenmäßig das größte Land in Europa - hatte vor Beginn des russischen Angriffs mehr als 44 Millionen Einwohner.


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