Entgeltliche Einschaltung

Drei Tote und ein Verletzter bei Lawinenabgang am Ötscher

  • Artikel
  • Diskussion

Ein Lawinenabgang am Ötscher (Bezirk Scheibbs) in Niederösterreich hat am Freitag laut Polizei drei Tote und eine schwerverletzte Person gefordert. Vier männliche Tourengeher wurden verschüttet, für drei davon kam jede Hilfe zu spät, sagte ein ÖAMTC-Sprecher auf Anfrage. Ein Schwerverletzer wurde ins Spital geflogen. Die Lawine war kurz vor Mittag am Juckfidelplan an der Nordseite des Ötschers abgegangen. Am Nachmittag lief die Suche nach eventuell weiteren Verschütteten.

Die Alarmierung ging gegen 11.30 Uhr ein. Drei Männer, die in der Rinne unterwegs gewesen waren, wurden nach ÖAMTC-Angaben vollständig verschüttet. Sie konnten nur noch tot geborgen werden. Ein Wintersportler wurde den Angaben zufolge teilweise verschüttet. Der Mann wurde mit schweren Blessuren von „Christophorus 3“ ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Insgesamt standen mehrere Hubschrauber im Einsatz, davon drei ÖAMTC-Notarzthelikopter - neben „C3“ auch „C15“ und „C17“.

Entgeltliche Einschaltung

Da nicht feststand, ob nach dem Lawinenabgang weitere Personen verschüttet waren, wurde eine Suche gestartet, teilte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner auf Anfrage mit. Beteiligt an der Aktion in dem unwegsamen Gebiet waren neben mehreren Hubschraubern der Flugpolizei auch Bergrettung und Alpinpolizei. Zuvor hatte „Heute“ online über den Lawinenabgang berichtet.

Am Freitag herrschte in der Ötscherregion wie im gesamten Bergland Niederösterreichs geringe Lawinengefahr (Stufe 1 von 5). „Nur vereinzelt können im schattseitigen Gelände noch Schneebrettlawinen ausgelöst werden“, hieß es im Bericht des Warndienstes.

Jetzt einen von drei Weber Grill gewinnen

TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung