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Haas-Rückkehrer Magnussen mit Bestzeit bei Bahrain-Tests

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Formel-1-Pilot Kevin Magnussen, der erst diese Woche zum Haas-Team zurückgekehrt ist, hat am Freitag am zweiten Testtag in Bahrain Bestzeit erzielt. Der Däne verwies in 1:33,207 Minuten Ferrari-Fahrer Carlos Sainz um gut drei Zehntel auf Rang zwei, Weltmeister Max Verstappen kam im Red Bull auf den dritten Tagesrang. Magnussen fuhr die schnellste Runde während seiner Extra-Testzeit, die Haas als Kompensation für verlorene Zeit wegen Frachtproblemen erhalten hatte.

Der US-Rennstall darf bei den Testfahrten in Bahrain insgesamt vier Stunden länger fahren als die Konkurrenz. Magnussen pilotierte seinen Boliden daher am Freitag eine Stunde länger und wird dies auch am Samstag tun. Sein Teamkollege, der Deutsche Mick Schumacher, fährt am Samstagabend zwei Stunden mehr.

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Sainz war bis zu Magnussens später Rundenjagd auf der beleuchteten Wüstenstrecke von Sakhir Schnellster gewesen. Ferrari wurde damit erneut dem Hype gerecht, dass sie die Favoriten der Testsaison sind. Die Italiener zeigen ein konstant starkes Tempo und Zuverlässigkeit, sowohl beim ersten Test im letzten Monat in Barcelona als auch jetzt in Bahrain, wo auch der Saisonauftakt am 20. März stattfinden wird. Von der Konkurrenz werden sie derzeit mit Lob überhäuft. Allerdings sind die Rundenzeiten bei den Testfahrten mit Vorsicht zu genießen und noch kein fixer Hinweis auf die wahre Stärke aller Autos.

Verstappen zeigte sich mit der Freitag-Performance zufrieden. „Ich denke, wir haben heute so gut wie möglich gearbeitet. Es war ein ziemlich guter Tag, wir sind ziemlich viele Runden gefahren. Bisher ist das Auto ziemlich gut, aber es gibt immer Bereiche, an denen man arbeiten kann“, sagte der Niederländer. Sein WM-Rivale Lewis Hamilton fuhr mit seinem Mercedes die fünftschnellste Runde des Tages.

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Red-Bull-Teamchef Christian Horner machte unterdessen klar, dass er keine Bedenken bezüglich des neuen Mercedes-Boliden habe und diesen für regelkonform halte. Der W13 hatte mit seinen dramatisch geschrumpften Seitenkästen hatte für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Horner sprach von einer sehr „innovativen“ Lösung bei Mercedes.

Der Brite forderte zudem nachdrücklich eine Diskussion über die Budgetobergrenze in der Formel 1, da die Teams derzeit durch Inflation, hohe Energiekosten und steigende Zinsen unter Druck geraten, meinte der Red-Bull-Teamchef am Freitag. Die aktuelle Obergrenze beträgt 140 Millionen Dollar (126 Mio. Euro) pro Jahr und Team, wobei einige Posten wie Fahrergehälter nicht enthalten sind, gegenüber 145 Millionen Dollar im Jahr 2021. Sie soll in der nächsten Saison auf 135 Millionen Dollar sinken.

Horner sagte Reportern während der Tests in Bahrain, dass Arbeitsplätze gefährdet sein könnten, da streng kontrollierte Budgets erodiert würden. „Man muss bedenken, dass als die Budgetobergrenze mitten in der Pandemie, 2020 zurückgesetzt wurde, niemand die Umstände vorhersehen konnte, die wir heute auf der Welt haben“, sagte Horner. „Was wir in der Welt sehen, wird die Preise nur in eine Richtung treiben“, fügte er mit Blick auf die russische Invasion in der Ukraine an.


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