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Ried will zum Start der Quali-Gruppe Sieg bei Admira

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In der Fußball-Bundesliga beginnt nach der Tabellenteilung der Finaldurchgang. Am Samstag um 17.00 Uhr startet die Qualifikationsgruppe mit zunächst zwei Spielen. Die knapp am Meistergruppen-Platz vorbeigeschrammte SV Ried kommt als Quali-Gruppenspitzenreiterin zur Admira. Im Krisen-Duell ist Hartberg mit neuem Trainer Klauss Schmidt zu Gast bei den nach zehn Niederlagen in Folge schwer angeschlagenen Altachern. Europacup-Starter LASK empfängt erst am Sonntag die WSG Tirol.

Die SV Ried will sich mit einem erfolgreichen Start bei der Admira in die Qualifikationsgruppe über den in der Vorwoche in den letzten Spielminuten verpassten Meistergruppen-Startplatz hinwegtrösten. Die Gastgeber tankten allerdings mit einem Sieg beim Abstiegskonkurrenten Altach Selbstvertrauen tankte. Nach der Punkteteilung liegen vier Punkte zwischen dem Spitzenreiter aus dem Innviertel und dem Vorletzten aus Maria Enzersdorf.

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Den Riedern gelang in dieser Saison lediglich ein Liga-Auswärtssieg - ein 2:1 im November gegen die Admira. „Wir wollen unsere Auswärtsschwäche ablegen und zeigen, dass es auch auswärts geht“, kündigte Trainer Robert Ibertsberger im Vorfeld an. Möglicherweise die richtige Gelegenheit, denn die Admira hat ihre vergangenen sechs Heimpartien verloren. „Es zählt jeder Punkt. Daher ist es höchste Zeit, dass wir daheim wieder einmal anschreiben“, meinte daher auch Admira-Coach Andreas Herzog und forderte von seiner Mannschaft „Selbstüberzeugung. Wir müssen auf die Stärken der Rieder die passenden Antworten finden und gleichzeitig unser Spiel nach vorne durchziehen“.

Die Hoffnungen des TSV Hartberg vor dem Auswärtsspiel gegen den SCR Altach ruhen unter anderem auf dem Trainereffekt. Klaus Schmidt nimmt erstmals auf der Bank der Steirer Platz, unter dem Nachfolger von Kurt Russ soll nach zuletzt drei Niederlagen ohne erzieltes Tor eine Trendwende gelingen. Zumindest einen Punkt könnte der TSV gut gebrauchen, denn der Vorsprung auf das Schlusslicht in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga beträgt nur fünf Zähler.

Schmidt sammelte nach eigenen Angaben in den ersten Trainingseinheiten mit den Hartberg-Profis positive Eindrücke. „Aber die bisherigen Eindrücke zählen nichts, es zählt das, was am Samstag passiert“, betonte der Steirer, der von 2017 bis 2018 in Altach coachte. Die Vorarlberger warten seit Monaten auf einen Sieg, zuletzt setzte es zehn Niederlagen mit einer Tordifferenz von 1:22. Co-Trainer Manu Hervas gelobt Besserung. „Wir wissen, wie wichtig das Spiel ist. Das Play-off-System gibt uns neue Hoffnung“, sagte der Spanier in Vertretung seines Chefs Ludovic Magnin. Der Schweizer musste sich laut Clubangaben einem „kleinen Eingriff an der Niere“ unterziehen. Ob er am Samstag coachen kann, ist noch offen.


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