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Dusek beim Snowboard-Cross-Weltcup auf Reiteralm Zweiter

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Der Niederösterreicher Jakob Dusek hat am Samstag beim Reiteralm-Weltcup mit Rang zwei die Podestplatz-Serie der österreichischen Männer im Snowboard Cross prolongiert. 14-mal in Folge gab es zumindest einmal einen Top-3-Rang, neben WM und Olympia zwölfmal im Weltcup. Der Sieg ging an den Italiener Lorenzo Sommariva, Olympiasieger Alessandro Hämmerle kam nur auf Rang 13. Bei den Frauen wurde die Niederösterreicherin Pia Zerkhold beim Sieg der Britin Charlotte Bankes Vierte.

Hämmerle war im Achtelfinale nach Fotofinish-Entscheid weitergekommen, im Viertelfinale musste er nach einem Kontakt mit dem Tschechen Radek Hauser in den Schnee. „Im Endeffekt hätte ich ihm nicht so offen lassen sollen, es ist auch irgendwo mein Fehler“, sagte der Vorarlberger. „Ich war in Führung. Ich habe geglaubt, ich habe alles im Griff.“ Andererseits sei er das schon dritte Mal in dieser Saison „abgeschossen“ worden. „Man muss aber die Kirche im Dorf lassen, ich habe die Goldmedaille daheim.“

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Schadensbegrenzung für Hämmerle im Kampf um seinen vierten Gesamtweltcup-Gewinn in Folge war, dass Rivale Martin Nörl nur ins „kleine Finale“ kam und Fünfter wurde. Der Deutsche tritt nun nächste Woche in Veysonnaz mit 45 Punkten Vorsprung auf Hämmerle an. Dusek ist 67 Zähler zurück auch noch im Rennen. Im Vorjahr hatte sich der 25-Jährige beim Reiteralm-Weltcup eine Gehirnerschütterung zugezogen. „Nach dem Sturz vom letzten Jahr heuer auf dem Stockerl zu stehen, ist perfekt“, sagte Dusek. Dritter wurde der Schweizer Kalle Koblet.

Zerkhold kam zum dritten Mal in dieser Saison in einem „großen Finale“, zum dritten Mal wurde sie Vierte. „Im Großen und Ganzen bin ich voll zufrieden“, resümierte die 23-Jährige. „Natürlich, wenn man Vierte wird zum dritten Mal, ist schon eine kleine Enttäuschung da. Aber es waren wieder ein paar kleine Fehler drinnen, der Grundspeed passt.“ Bankes holte sich mit ihrem vierten Saisonsieg vorzeitig den Weltcup-Gesamtsieg, auf den Plätzen im Rennen landeten die Italienerin Michaela Moioli und die Kanadierin Audrey Mcmaniman.

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Von den übrigen angetretenen Österreichern kam auch David Pickl ins Viertelfinale und letztlich auf Rang 14. Für Julian Lüftner und Lukas Pachner wurden es die Ränge 26 und 28. Zerkhold geht als Weltcup-Sechste ins Finalrennen in der Schweiz.


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