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Irans Außenminister reist wegen Atomabkommen nach Moskau

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Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian reist am Dienstag vor dem Hintergrund der ausgesetzten Verhandlungen zur Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran nach Moskau. Wie ein Sprecher des Außenministeriums am Montag in Teheran ankündigte, soll es bei den Gesprächen in Moskau um die Atomverhandlungen gehen. Die Verhandlungen in Wien waren vergangene Woche wegen russischer Forderungen an die USA vorerst auf Eis gelegt worden.

Russland hatte „schriftliche Garantien“ von den USA gefordert, dass die wegen des Einmarschs in der Ukraine verhängten Sanktionen gegen Russland nicht Moskaus Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran beeinträchtigen würden. Die Europäische Union, die in den Verhandlungen als Vermittlerin zwischen Teheran und Washington fungiert, verkündete daraufhin eine „Pause“ der Gespräche in Wien.

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Die Verhandlungen standen nach übereinstimmenden Angaben verschiedener Seiten kurz vor dem Abschluss. Die russischen Forderungen trübten die Hoffnungen auf einen baldigen Durchbruch.

An den Gesprächen über eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China beteiligt. Die USA nehmen indirekt daran teil. Das Abkommen soll den Iran daran hindern, ein Atomwaffenprogramm aufzubauen. Im Gegenzug sollen die gegen Teheran verhängten Sanktionen wieder aufgehoben werden.


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